Die Nachnutzung am Untereck ist fraglich. Womit der Geschäftsführer rechnet.
Das „Untereck-Lädeli“ hatte sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Anlaufstelle entwickelt, zuletzt aber auch mit rückläufigen Kundenzahlen zu kämpfen. Zu Ende vergangenen Jahres ist die wechselhafte Nutzung um ein Kapitel ärmer, da die Pächterin nicht mehr die Wirtschaftlichkeit eines weiteren Betriebs gesehen hat. Auch vom Unterstützungsangebot des Vermieters, der Baugenossenschaft Lörrach, ließ sie sich nicht überzeugen. Damit entfällt die bisherige Hermes-Anlaufstelle, die Lotto-Annahmestelle, der Reinigungsservice und Brötchen-Laden unter einem Dach.
Ohne Realitätssinn
Vom Standort selbst ist der Baugenossenschafts-Geschäftsführer Andreas Seiter überzeugt, doch dies konnten die bisherigen Interessenten mit ihren Unternehmenskonzepte hingegen nicht. Entweder habe ein solches gefehlt oder die Ernsthaftigkeit des Geschäftsgebahrens, liefert Geschäftführer Seiter einen Einblick. „Fern jeglicher Realität“, seien einige gewesen.
Daher kann der Geschäftsführer die Frage, wie es weitergeht mit dem „Lädeli“ im Untereck, aktuell nicht beantworten. „Das wüsste ich auch gerne.“ Es gebe derzeit niemanden, der langfristig diesen Gewerberaum als Ladenlokal bewirtschaften würde. Daher laufen die Überlegungen für die Nachnutzung. Neben der rund 30 Quadratmeter großen Verkaufsfläche gibt es angrenzend noch zwei Büros.
Wie geht es weiter?
Und hier könnte der Plan B greifen, dass also ein Nahversorger nicht mehr hier wirken wird. Vielmehr könnte dann ein Dienstleister oder ein Büro zum Zug kommen. Wichtig ist der Baugenossenschaft, dass die Nutzung zum Wohnumfeld passt. Ein Stehcafé kann sich Seiter aber weiterhin auch gut vorstellen.