Frühlingsstimmung kommt rund um die Villa Aichele auf. Foto: Marco Fraune

Die Stadtverwaltung spricht von „sehr konstruktiven“ Gesprächen.

Die gastronomische Zwangspause in der Villa Aichele könnte schon bald ein Ende finden. „Die Gespräche mit den Beteiligten sind sehr konstruktiv verlaufen“, teilt Stadtsprecher Alexander Fessler auf Anfrage unserer Zeitung mit. Konkret beteiligt waren dabei neben der Stadt der Bildungsträger bbv sowie der „Interessent“.

 

„Zeitnahe“ Bekanntgabe

Zeitlich nähern sich die Beteiligten offensichtlich auch der Ziellinie. Fessler: „Wir sind zuversichtlich, zeitnah die Nachfolge-Regelung bekannt geben zu können.“ Im Januar war die gastronomische Nutzung noch ausgeschrieben; es hieß, dass „so schnell wie möglich“ die Verpachtung erfolgen soll.

Es gibt einen Interessenten für den Restaurantbetrieb. Foto: Marco Fraune

Ein Leerstand

Aktuell gibt es keinen Gastronomie-Betrieb mehr in der Vorzeige-Immobilie der Stadt. Zwischen Mitte November und Mitte Februar war noch ein Käse-Pop-up-Restaurant aktiv, was aber von Beginn an als eine Übergangslösung gewertet wurde, um dem Leerstand entgegenzuwirken. Zur Erinnerung: Als Betreiber fungierte bis zur Aufgabe Mitte 2023 die bbv Gastro-Gesellschaft, eine der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in der Region. Den Zuschlag für das Konzept mit Gastronomiebetrieb und Seminaren zur beruflichen Bildung hatte die bbv 2018 erhalten.

Die Villa Aichele

Die im
im Jahr 1861 errichtete Villa Aichele wurde zuletzt umfassend renoviert, die Sanierung im Dezember 2020 erst abgeschlossen. Die Investitionskosten beliefen sich auf 2,14 Millionen Euro, was zur Hälfte aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land finanziert wurde.