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Löffingen Zum Schutz des größten Canyons

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Sie haben die Infopavillons im Naturschutzgebiet Wutachschlucht in Betrieb genommen (von links): Thomas Hoffmann, Steffen Wolf, Friedrich Kretzschmar, Martin Schwenninger, Peter Lutz, Mathias Kneusslin, Friederike Tribukait, Martin Lauble, Rolf Burkard und Löffingens Bürgermeister Tobias Link. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem neuen Informationssystem will das Regierungspräsidium Wanderer für einen behutsamen Umgang mit der ursprünglichen Natur in der Wutachschlucht sensibilisieren.

Löffingen. Die Schlucht zählt zu den letzten Wildflusslandschaften in Mitteleuropa mit urwüchsigen Wäldern und einer ursprünglichen Landschaft. Und sie soll noch lange erhalten bleiben.

Tafeln an den Standorten Bad Boll, Schattenmühle und Wutachmühle

Aus diesem Grund hat das Regierungspräsidium an den Standorten Schattenmühle, Wutachmühle und am ehemaligen Bad Boll neu gestaltete Infopavillons errichtet. "Prägnant und kurzweilig die Informationen, um die vielen Wanderer an den Eingangstoren zu den Schluchten für dieses Naturschutzgebiet zu sensibilisieren", sagte Friedrich Kretzschmar, stellvertretender Referatsleiter Natur und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums, bei der Eröffnung.

Auf 24 Informationstafeln zu sechs verschiedenen Themen wolle man den Gästen die Besonderheiten dieses einzigartigen Gebiets aufzeigen und ihnen die Erdgeschichte mit allen Folgen für Naturschutz, Waldwirtschaft sowie Besucherlenkung erläutern. Die Strecke von der Schattenmühle bis zur Wutachmühle sei nicht nur eine der schönsten Strecken dieses größten Canyons in Deutschland, sondern auch die des Schluchtensteigs, erklärten Löffingens Bürgermeister Tobias Link, Reiselfingens Ortsvorsteher Martin Lauble und Bonndorfs Stadtförster Steffen Wolf. Sie sei auch die Urstelle der Donau, hob Friedrich Kretzschmar hervor.

Dass dieses seit 1939 unter Schutz stehende Gebiet erhalten bleibt, dafür sorgt seit 16 Jahren der Wutachranger Martin Schwenninger. Das Verhalten der mehr als jährlich 100 000 Wanderer sei umsichtiger geworden, dies bestätigte auch Peter Lutz vom Hauptverband des Schwarzwaldvereins. Doch man dürfe nicht müde werden, die Wanderer immer wieder auf das richtige Verhalten in der Wutachschlucht aufmerksam zu machen.

Die neuen Infotafeln, die mit Piktogrammen die Besucher lenken sollen, waren eine Gemeinschaftsproduktion, an der auch Grafiker Mathias Kneussin, Metallbauer Rolf Burkard und Thomas Hoffmann vom gleichnamigen Malerbetrieb aus Bonndorf beteiligt waren.

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