Großer Empfang zu Ehren von Paul Hasenfatz’ in Dittishausen

Löffingen-Dittishausen (gb). Es gibt sicherlich nur wenige Menschen, die so von der Fastnacht angefressen sind wie Paul Hasenfratz. Sein großes Engagement um die Fastnacht führte nun zu einem Gipfeltreffen der Narrenobrigen vom Rhein bis zum Allgäu in Dittishausen. Zunftmeister Ludwig Speth, seine Stellvertreterin Bettina Herberger-Doll und Narrenmutter Christel Speth eröffneten den einmaligen Zunftmeisterempfang am Fuhrmannstag – den Hasenfratz 1971 ins gerufen hatte. "Jedem Narr geht das Herz auf, soviel Narren zu sehen, die sich für die Fastnachtskultur eingebracht haben", erklärte der Präsident der Schwarzwälder Narrenvereinigung Gerd Kaltenbach. Hasenfratz und schloss neben Paul Hasenfratz auch die anderen Erznarren wie Lilo Günter aus Unterkirnach, Klaus Steger aus Rötenbach, Gebhard Merz aus Mundelfingen und den ältesten Teilnehmer Erich Müller (85 Jahre) aus Schabenhausen mit ein. Wolf Häterich, der Ehren-Kanzelar, berichtete vom langen fastnachtlichen Wirken von Paul Hasenfratz, das er als kleiner Bub bei der Schauspielfasnet begann. Sein Engagement trage viele Früchte, so Häterich, und spiegelt sich in vielen Ehrungen wieder. Unter anderem erhielt er den Basler-Hof-Orden vom Regierungspräsidenten.

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