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Löffingen Starke Schneefälle legen den Verkehr im Schwarzwald lahm

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Hochschwarzwald. Aufgrund der starken Schneefälle kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich des Hochschwarzwaldes. Besonders hiervon betroffen war die Bundesstraße 31 im Bereich des oberen Höllentals, informierte ein Polizeisprecher.

Dort blieben über zehn Lastwagen und zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer auf der schneebedeckten Fahrbahn stecken, wodurch andere Verkehrsteilnehmer zu teils riskanten Überholmanövern im Kurvenbereich und über die Gegenfahrbahn verleitet wurden.

Aufgrund der Gesamtumstände musste die bergwärts führende Fahrbahn ab Höhe des Hofguts Sternen, für den weiteren Verkehr ab Mitternacht für rund vier Stunden gesperrt werden. Hierbei verhielt sich ein 53-jähriger Lasterfahrer um 1.22 Uhr besonders rücksichtslos. Aus Eile und mit dem Ziel, seine Waren pünktlich ausliefern zu wollen, zog dieser an der Schlange wartender Lastwagen vorbei und umfuhr die polizeiliche Straßensperre. Den Polizeibeamten gelang es, den Fahrer anzuhalten. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren.

Auf anderen Straßen des Hochschwarzwaldes ereigneten sich mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Am Dienstag gegen 4 Uhr blieb auf der L 128 im Jostal ein Lastwagen auf der verschneiten Fahrbahn stecken. Bei dem mehrmaligen Versuch weiterzufahren, verkeilte sich das Fahrzeug mit der dortigen Leitplanke, wodurch sich der Auflieger schräg stellte und die Fahrbahn blockierte. Während der Bergung des Lastwagens durch eine Spezialfirma musste die L 128 in diesem Bereich vollgesperrt werden.

Nicht auf den Wintereinbruch vorbereitet war ebenfalls ein 43-jähriger Lastwagenfahrer, der am Montag gegen 23 Uhr ohne die vorgeschriebenen Schneeketten auf der Passhöhe des Feldbergs kontrolliert wurde. Der Fahrer legte vor Ort die mitgeführten Schneeketten an, konnte seine Fahrt jedoch nicht fortsetzen. Für das Bußgeld musste er vor Ort eine Sicherheitsleistung entrichten. Auf der K 4900, Höhe Breitnau, geriet am Montag um 21.20 Uhr ein 56-jähriger Autofahrer durch nicht angepasste Geschwindigkeit auf der schneeglatten Fahrbahn ins Rutschen und überfuhr infolgedessen eine Verkehrsinsel. Nach der Kollision mit einem Verkehrszeichen kam der Wagen schließlich zum Stehen. Hierbei entstand ein Schaden von insgesamt 1800 Euro.

Ebenso ins Rutschen kam am Montagmorgen um 7.30 Uhr ein 43-jähriger Fahrer, welcher mit seinem Auto aufgrund von Schneeglätte gegen eine Böschung am Fahrbahnrand rutschte.

Bei den Unfällen wurde niemand verletzt, allerdings wurden hierdurch erhebliche Verkehrsbehinderungen und teilweise hoher Sachschaden erzeugt.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die erforderliche Winterausrüstung mitzuführen und die angeordneten Sperrstufen zu beachten. Die Polizei wird auch in den kommenden Tagen entsprechende Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchführen.

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