Keine Frage, der erste Entwurf der Neugestaltung des Bereichs rund um die Löffinger Festhalle gefällt – dennoch sieht der Gemeinderat Nachbesserungsbedarf. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Architekt Jürgen Knöpfler präsentiert Löffinger Gemeinderäten den ersten Planentwurf des Festhallenvorplatzes

Von Rainer Bombardi Löffingen. So könnte der neue Platz also aussehen: Einen gelungenen ersten Planentwurf des Bereichs zwischen Festhalle, Kindergarten und Schulweg präsentierte Architekt Jürgen Köpfler in jüngster Sitzung des Löffinger Gemeinderats.Die Neugestaltung in Zusammenhang mit der Innenstadtsanierung, der Bauhofauslagerung und der Festhallensanierung wird zu einer weiteren Bereicherung für das Stadtbild Löffingens. Darüber waren sich die Stadträte mehrheitlich einig. Auch darüber, dass die geplante Gestaltung des Festhallenvorplatzes noch eine gehörige Portion Verbesserungspotenzial besitzt.

Architekt Köpfler präsentierte die Neugestaltung in drei Abschnitten. Diskussionslos einverstanden erklärten sich die Räte mit der Optimierung des Geländes hinter der Festhalle. Die Anlieferung und der Personaleingang werden durch eine geplante Aufschüttung und Befestigung deutlich verbessert. Zudem entstehen zwölf neue Stellplätze, die von den Veranstaltern genutzt werden können.

Das Inseldasein des Kindergartens wird aufgelöst, der Außenbereich völlig neu gestaltet. Durch eine neue Trassenführung des Schulwegs erhält der Kindergarten neue Spielinseln, einen Grillplatz, ein Lagergebäude und einen überdachten Stellplatz für Kinderwagen.

Ein Sonnensegel beschattet auf der neu gestalteten Eingangsseite eine Holzterrasse, deren Ausrichtung auf die neue Hügellandschaft führt. Nicht einverstanden erklärten sich die Stadträte mit dem geplanten neuen Aussehen des Festhallenvorplatzes. Entlang der Festhallenfront soll der Platz mit Natursteinpflaster gestaltet werden. In der Ecke in Richtung Kindergarten ist ein Brunnen mit circa 30 Zentimetern Wassertiefe geplant über dem eine Bühne herausragt. Zusätzliche Veranstaltungen auf dem Vorplatz wären so möglich.

Das einzige Manko beim Planentwurf zum neuen Festhallenvorplatz sieht Georg Mayer (SPD): Er vermisst begrünte Flächen. Annette Hilpert (CDU) regte an, den Schulhof – der laut Bürgermeister Brugger 2012 saniert werden soll – in das Konzept einzubeziehen. Den neuen Vorplatz sahen Anette Heiler (SPD) und Martin Lauble (CDU) als Chance zur Verkehrsberuhigung. Damit seine Wirkung voll zur Geltung kommt, schlugen die Räte die Platzierung des Brunnens in der Platzmitte (Anette Heiler), die Hervorhebung des Eingangsbereichs durch eine spezielle Pflasterung (Martin Lauble, Dieter Mellert) oder in Rinnen fließendes Wasser (Manfred Furtwängler) vor.

Bürgermeister Norbert Brugger beauftragte Architekt Köpfler bis zur nächsten Sitzung mehrere Varianten einer möglichen Neugestaltung des Vorplatzes zu entwickeln. Ziel ist es, den neu gestalteten Außenbereich in die Innenstadtsanierung und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten zu integrieren.