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Löffingen Schule und Infrastruktur Zukunftsthemen

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Löffingen. Über die Wünsche der Stadt an die Landespolitik insbesondere in den Politikfeldern Schule und Infrastruktur, informierten Bürgermeister Tobias Link und der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Rudolf Gwinner, den FDP-Landtagskandidaten Jens-Arne Buttkereit bei seinem Besuch im Rathaus.

Eine gute schulische Versorgung ist eine der Kernforderungen des Bürgermeisters. Link äußerte Unverständnis angesichts der auf Jahre hinweg unbesetzten Konrektorenstelle an der Grundschule Löffingen, für die die Landesregierung eine Besetzung frühestens zum Schuljahr 2017/18 in Aussicht gestellt hat.

Auch in Hinblick auf die weiterführenden Schulen sieht Link Herausforderungen: Der Schulverbund aus Realschule und Werkrealschule habe sich pädagogisch bewährt, aber wenn er sich anschaue, wie die Gelder auf die Schulformen verteilt werden, dann müsse man trotz eines erfolgreichen Konzeptes über eine Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule nachdenken: 200 000 Euro mehr Landesförderung würde die Stadt erhalten, wenn dieser Schritt gegangen würde – er wolle dies nicht, würde aber bei einer Fortsetzung der aktuellen Schulpolitik gezwungen, mit dem Gemeinderat in diese Richtung nachzudenken. Buttkereit stellte klar, dass die FDP die finanzielle Bevorzugung einzelner Schulformen strikt ablehnt, sondern fordert, alle weiterführenden Schulen finanziell gleich zu behandeln.

Auch der Ausbau der Infrastruktur beschäftigt die Löffinger Gemeindeverwaltung: Von der Elektrifizierung der hinteren Höllentalbahn erhofft sich Link eine deutliche Steigerung der Attraktivität Löffingens als Arbeits- und Wohnort: "Der durchgehende Zug von Löffingen nach Freiburg wird die Attraktivität der Stadt erhöhen, insbesondere dann, wenn es gelingt, in den Spitzenzeiten einen 30-Minutentakt einzuführen." Gwinner ergänzt: "Wenn dann noch der Abschnitt Villingen-Rottweil elektrifiziert wird, haben wir eine durchgehende Verbindung bis nach Stuttgart. Das ist das politische Fernziel."

Sorgen machen Link die Entwicklungsoptionen der Stadt: Auf der einen Seite die B31, auf der anderen Seite das Naturschutzgebiet Wutach geben nur wenig Raum für Entwicklung, zumal wenn der Naturschutz jede Wiese als schützenswertes Biotop qualifiziere.

Im Thema Breitbandausbau sieht der Bürgermeister Löffingen als Vorreiter: "Wir werden 1,3 Millionen Euro in den FTTC-Ausbau der Stadt investieren. Das ist notwendig, um unsere Betriebe am Standort Löffingen zu halten." Bis Ende 2016 sollen die Unternehmen, die bereits Abwanderungspläne wegen mangelhafter Internetversorgung andeuteten, eine 50-Megabit-Leitung zur Verfügung stehen. Doch ein weiterer Ausbau ist notwendig und die hierfür bislang von der Landesregierung eingeplanten Mittel lassen Link zweifeln, dass es die Landespolitik ernst meint mit dem Breitband im ländlichen Raum. Buttkereit pflichtete ihm bei: "Der aktuell vorgesehene Förderbetrag von 250 Millionen Euro ist viel zu wenig im Vergleich zu den 1,5 Milliarden Euro, die Bayern in den Breitbandausbau investiert."

 
 

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