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Löffingen Rast und Erholung für Autofahrer

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Die Tank- und Rastanlage an der B 31 ist die erste bundesweite Anlage, die sowohl aus Bundes- und Landesmitteln, sowie Privatinvestition geschaffen wurde. 40 Lkw-Plätze gibt es, dazu für die Fernfahrer eine moderne Sanitäranlage. Die Anlage soll auch die Gemeinden des Hochschwarzwalds entlasten, bisher wichen die Lkw-Fahrer auf umliegenden Gemeinden, wie das interkommunale Gewerbegebiet in Löffingen aus, da die Parkplätze übervoll sind. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Ein großes Etappenziel ist erreicht: Nach nur einjähriger Bauzeit wurde am Donnerstag die neue Tank- und Rastanlage an der Bundesstraße 31 bei Rötenbach in Betrieb genommen.

Friedenweiler-Rötenbach. Auf einer Fläche von rund 26 000 Quadratmetern wurden 40 Stellplätze für Lastwagen, ein Autohof mit Tankstelle, WC und Autostellplätzen sowie Zu- und Abfahrten neu geschaffen. Rund 14 Millionen Euro aus privaten und öffentlichen Investitionen flossen in das Projekt.

Gemeinsam viel erreicht: Von der Verkehrsfreigabe der Tank- und Rastanlage profitieren Lkw-Fahrer, Autofahrer, Behörden und nicht zuletzt auch die Hochschwarzwaldgemeinden. Eine lange Vorarbeit ging dem Projekt voraus, hier kämpfte vor allem die Gemeinde Friedenweiler mit Bürgermeister Josef Matt an der Spitze. Die gute Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft habe letztlich zum Erfolg geführt. "Wir haben uns die Bälle zugespielt", sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gestern. Fürsprecher für das Projekt der Ost-West-Achse im Schwarzwald waren Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger und Uwe Lahl, Ministerialdirektor beim Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Pilotprojekt: Als Pilotprojekt zwischen dem Regierungspräsidium und der Investorin Katrin Vollmer wurde diese Anlage erst möglich. Die vom Bund und Land getragene Verkehrseinrichtung wird ergänzt durch die privaten Flächen der Investorin. 14 Millionen Euro kostet das Gesamtprojekt, welches eine dringend benötigte Rastmöglichkeit für Fernfahrer, aber auch Rast- und Erholungsort für alle Autofahrer ist. Außerdem wurde auf der Ost-West-Querung durch den Südschwarzwald das Tankstellennetz erweitert. Auch hier war es das Hand-in-Hand-Arbeiten aller beteiligten Stellen, welche zu dem schnellen Fortschritt von nur einem Jahr Bauzeit führte, freute sich Bürgermeister Josef Matt, der das Projekt zur Chefsache erklärt hatte.

Tank- und Rastanlage: "Verkehrspolitik muss so gestaltet werden, dass auch in Zukunft Mobilität als Grundlage individueller Entfaltung und gesellschaftlichen Austauschs möglich bleibt", übernahm die Investorin Karin Vollmer den Leitsatz des Regierungspräsidiums. Auf einer Teilfläche von 5000 Quadratmetern ist die Total-Tankstelle errichtet worden. Zur Tankstelle gehören ein Shop für Fernfahrer, moderne Sanitäranlagen mit Duschen sowie eine attraktive Gastronomie eines separaten Lounge-Bereichs. An der mit einer Fotovoltaik-Anlage ausgestatteten Tankstelle plant der Betreiber neben Diesel, Benzin und Adblue-Säulen auch zwei Elektro-Schnellladesäulen mit je 150 Kilowatt Ladeleistung.

Pläne für Hotel: Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern ist nun als Nächstes der Bau eines Hotels mit 160 Betten mit Tagungsräumen, Gastronomie und regionalem Einzelhandel geplant. "Damit erhält die Tank- und Rastanlage eine wichtige touristische Bedeutung in der Region Hochschwarzwald", so Karin Vollmer und Josef Matt. Zwar sei die Eröffnung eine Stunde der Freude, doch sei nur ein Etappenziel erreicht, unterstrichen sowohl Investorin Vollmer, als auch Bürgermeister Matt. Die Zukunft der Anlage mit acht Arbeitsplätzen sei nur gesichert, wenn ein Vollanschluss an die Bundesstraße entstehe. Die Anbindung von Osten her müsse realisiert werden.

Die Tank- und Rastanlage an der B 31 ist die erste bundesweite Anlage, die sowohl aus Bundes- und Landesmitteln, sowie Privatinvestition geschaffen wurde. 40 Lkw-Plätze gibt es, dazu für die Fernfahrer eine moderne Sanitäranlage. Die Anlage soll auch die Gemeinden des Hochschwarzwalds entlasten, bisher wichen die Lkw-Fahrer auf umliegenden Gemeinden, wie das interkommunale Gewerbegebiet in Löffingen aus, da die Parkplätze übervoll sind.

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