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Löffingen Posthausbrücke weiter gesperrt

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Noch laufen die Arbeiten für die neue Posthausbrücke an der Verbindungsstraße zwischen Döggingen und Unadingen auf Hochtouren. Foto: Bächle

Löffingen-Unadingen - Im kommenden Jahr soll die zweite Gauchachtalbrücke zum Tunnel in Höhe Döggingen hin in Angriff genommen werden.

Der Streckenabschnitt zwischen der Abfahrt Unadingen und Döggingen wird dann vierspurig ausgebaut. Allerdings muss bis zum Baubeginn die Umleitungsstrecke über das Posthaus saniert werden.  Umleitung: Die Verbindungsstraße zwischen Döggingen und Unadingen rückt in den Fokus, muss den Bedingungen angepasst und somit auf einen höheren Standard gesetzt werden. Dies erfordert zum einen eine Verstärkung der Straßendecke, zum anderen eine komplett neue Posthausbrücke, welche derzeit im Bau ist.

Brücke stark in Mitleidenschaft gezogen

Vor allem der Schwerlastverkehr hatte die Brücke stark in Mitleidenschaft gezogen und auch ein Begegnungsverkehr von größeren Fahrzeugen war dort nicht möglich. Ursprünglich war geplant, die alte Brücke abzubrechen. Doch um den bestehenden Straßendamm nicht großzügig abbauen zu müssen, hat man Teile der alten Brücke als Schalung für das neue Brückenbauwerk verwendet, so das Regierungspräsidium.  Wie es früher war: Noch erinnern sich viele Bürger in Unadingen und Döggingen an die alte B 31, die lange Zeit über die jetzige Verbindungsstraße führte. Sie war eng und vor allem im Winter nicht ungefährlich. Auch der Anstieg nach Döggingen hinauf war für Lastwagenfahrer eine Herausforderung und sie mussten am "Dögginger Berg" häufig auf den Streuwagen warten. Erst mit der Inbetriebnahme der Umgehung mit Gauchachbrücke und Tunnel im Jahr 2002 waren auch für die Dögginger selbst annehmbare Verkehrsverhältnisse geschaffen.  Bus fällt aus: Mit Beginn der Baumaßnahmen im Postloch erfolgte eine Vollsperrung der Verbindungsstraße zwischen Unadingen und Döggingen. So wurde der Bushaltepunkt "Auf Haiden" und "Posthaus" nicht mehr bedient, dies gilt auch für den Wanderbus.

Gesamtkosten bei etwa 1,5 Millionen Euro

Die Vollsperrung veranlasste das Regierungspräsidium für den Notfall, falls eine Umleitung der B 31 notwendig sein sollte, den bestehenden Wirtschaftsweg und den alten Damm für eine provisorische Umleitungsstrecke herzurichten.  Kosten: Die Gesamtkosten für die Straße und die Brücke belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Die Planungskosten in Höhe von 14.000 Euro teilen sich die Städte Löffingen und Bräunlingen. Das neue Brückenwerk wird rund 750.000 Euro kosten, dies wird vom Regierungspräsidium finanziert.  Wiedereröffnung: Im November soll die Verbindungsstraße für den Verkehr frei gegeben werden. Dann rücken Döggingen und Unadingen wieder enger zueinander. Die aus Richtung Döggingen kommenden Gäste können das Gasthaus "Zum Alten Posthaus" wieder ohne Umwege besuchen. 1944 hatte Wilhelm Wirtz das beschädigte Posthaus wieder aufgebaut und darin eine Gastwirtschaft eröffnet.

Die Posthausbrücke verbindet die Orte Unadingen und Döggingen. Sie führt über die Gauchach, die sich ein Stück in Richtung Gauchachtalbrücke mit der Mauchach vereint. Von hier aus führt der Weg in die romantischen Schluchten der Mauchach (bei Niedrigwasser) und Gauchach. Unmittelbar an der Brücke liegt die Wassertretstelle auf Dögginger Seite und das Gasthaus Posthaus auf Unadinger Gemarkung. In der engen Posthauskurve steht noch ein Gedenkstein, der an das Unglück im Jahr 1949 erinnert. Hier kamen am 6. Februar 1949 22 Skifahrer aus Radolfzell und Singen ums Leben, die zu den Schwarzwald-Meisterschaften unterwegs waren.

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