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Löffingen Paradies für Inlands-Urlauber

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Auch die Schluchten im Hochschwarzwald, die durch die Hochschwarzwald-Tourismus GmbH intensiv beworben wurden, entwickelten sich während der Corona-Krise zu Touristenattraktionen.Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Ohne die Hochschwarzwald-Tourismus GmbH (HTG) wäre es für um die Branche schlecht bestellt. Löffingen profitiert von diesem Zusammenschluss.

Hochschwarzwald. Das Baarstädtchen Löffingen hat viel in Sachen Tourismus zu bieten, von den Festen und kulturellen Veranstaltungen, wie dem Städtlefest, der Kulturnacht oder der Fastnacht, über den historischen Stadtkern bis hin als Wanderparadies am Rande der Wutach-, Gauchach- und Engeschlucht – aber auch in Sachen Radtourismus oder Schnee-Freizeitmöglichkeiten. Dies zu vermarkten, ist in der Corona-Krise mit dem Lockdown- und Teil-Lockdown schwer möglich.

Starke Zahlen belegen Erfolg des Verbundes

Glücklicherweise gehört Löffingen zusammen mit den zehn Hochschwarzwaldgemeinden HTG, was sich in dieser schwierigen Zeit als Glücksfall zeigt. Deutlich wurde dies bei der Sitzung des Zweckverbandes, der mit 70 Prozent Anteil Hauptgesellschafter ist. Durch gemeinsame Aktionen wie die Schwarzwald Card, die Konus-Gästekarte, die gemeinsame Vermarktung und Kampagnen im Online- und Offline-Marketing addiert mit dem Einsparpotenzial schlagen sich in den Erfolgszahlen nieder.

Im Jahr 2019 konnte die HTG erstmals die Vier-Millionen-Marke an Übernachtungen knacken, wie die Vorsitzende des Zweckverbandes Meike Folkerts erklärte.

Kritik aus den Reihen des Gemeinderats

HTG-Geschäftsführer Thorsten Rudolf imponierte mit überraschenden Zahlen des Zweckverbands. So konnte seit 2009 ein Einsparpotenzial für Personal und Sachkosten von circa sechs Millionen erwirtschaftet werden. Dazu kam eine Steigerung der Übernachtungszahlen von 2,514 Millionen auf 2,951 Millionen, was Mehreinnahmen von 960 000 Euro bedeutete.

"Wäre jede Gemeinde so vor sich her gewatschelt, wäre der Tourismus im Hochschwarzwald sicherlich nicht in dieser Dimension wie jetzt", so der Lenzkircher Bürgermeister Andreas Graf, der die Kritik aus den Reihen seines Gemeinderats nicht verstand. "Gerade in der Pandemiezeit hätten wir den Tourismus nicht noch zusätzlich stemmen können", war von den Bürgermeistern zu hören.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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