Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Löffingen Löffingen sagt Wassermassen den Kampf an

Von
Unscheinbar fließt der Stettbach vom Schneekreuz Richtung Städtle. Schnell tritt der kleine Bach jedoch über seine Ufer, beispielsweise bei Starkregen. Von hier aus wird der Stettbach unterirdisch durch das Städtle geleitet und kommt am alten Bauhofgelände wieder zum Vorschein. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Von Thomas Schröter

Löffingen. Mit der Erstellung eines Konzepts zum Management von Starkregenereignissen für Löffingen und seine Ortsteile hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung das einschlägig spezialisierte Planungsabüro HPC aus Freiburg beauftragt.

Das auf einem landesweit einheitlichen Verfahren basierende Starkregenrisiko-Managementkonzept soll die Überflutungsgefährdung und die damit verbundenen besonders kritischen Objekte und Bereich dokumentieren, frühzeitig Informationen zur Sensibilisierung der potentiell Betroffenen bereitstellen und bauliche Maßnahmen zur Eindämmung von durch Starkregen verursachte Überflutungen projektieren. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen in den kommunalen Alarm- und Einsatzplan einfließen.

Das Konzept besteht im Wesentlichen aus drei Elementen: Eine hydraulische Gefährdungsanalyse in Form einer Starkregengefahrenkarte zeigt auf, wo sich Wasser sammelt und abfließt. Im Zuge einer Risikoanalyse werden kritische Objekte und Bereiche ermittelt. Ein Handlungskonzept bereitet Informationen auf und skizziert bauliche Maßnahmen, mit denen starkregenbedingten Überflutungen vorgebeugt werden kann.

Die Arbeiten für dieses Konzept werden sich voraussichtlich über zwei Jahre erstrecken und schlagen mit Kosten von rund 108 000 Euro zu Buche, wovon 70 Prozent aus Fördermitteln des Landes gedeckt werden.

Anlass für das landesweit nach einem einheitlichen Verfahren initiierte kommunale Starkregen-Risikomanagement ist die zunehmende Häufung von Unwettern, bei denen innerhalb kürzester Zeit riesige Wassermengen abregnen, die von der Kanalisation nicht mehr aufgenommen werden können. In der Folge fließt Oberflächenwasser unkontrolliert ab und verursacht Überflutungen.

Untersuchungen zufolge gehen rund 50 Prozent der Hochwasserschäden auf wild abfließendes Oberflächenwasser zurück. Auch Löffingen war in jüngerer Zeit mehrfach von Starkregenereignissen und damit verbundenen Überflutungen betroffen.

 

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading