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Löffingen Kunstrasen wird teuer

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Der Kunstrasenplatz des FC Reiselfingen muss dringend saniert werden. Vorsitzender Stefan Kringe zeigt die vielen Löcher. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Löffingen-Reiselfingen. Vor den Haushaltberatungen informierte Ortsvorsteher Martin Lauble im Ortschaftsrat über die zu erwartenden Mindereinnahme durch den angeschlagenen Wald im Haushalt Löffingen. Zwar könne man mit den Kieseinnahmen auf mehr als geplant hoffen, doch dies würde nie den Verlust durch den Borkenkäferbefall und auch den verminderten Holzabsatz bei einem geringen Verkaufswert ausgleichen. So galt bei der Planung für die Haushaltansätzen für 2020 die Devise "Mit Maß und Ziel". So wurden Maßnahmen in Höhe von 260 000 Euro eingestellt.

Der größte finanzielle Brocken ist die Sanierung des Kunstrasenplatzes mit Gesamtkosten in Höhe von 250 000 Euro, davon 20 000 Euro für die LED-Beleuchtung. Der Platz wird stark strapaziert und ist deshalb einfach defekt, so Lauble. Das bisherige Gummigranulat darf, laut neuster EU-Richtlinie, nur noch bis 2022 benutzt werden, da dann das Verbot von Mikroplastik greife. Der Ortschaftsrat hat 50 Prozent der Kosten, also 125 000 Euro im Haushalt verankert. Natürlich hoffe man noch auf einen Zuschuss vom Sportbund, so Lauble.

Für die Einrichtung der Kleinkindgruppe wurden 50 000 Euro verankert. Abgespeckt von 30 000 Euro auf 10 000 Euro wurden die Maßnahmen am Friedhof. Hier muss die defekte Treppe aus Sicherheitsgründen saniert werden.

Die neue Fensterfront inklusive Sonnschutz an der Dietfurthalle wurde von 2019 übernommen. Die Erneuerung der drei Elemente (40 000 Euro) sei auch aus energetischer Sicht unumgänglich. Für die Duschensanierung wurden 10 000 Euro eingestellt.

Der alte Hochbehälter am Ortseingang steht leer, diesen als Löschwasserversorgung einzurichten, ist der Plan. Hierzu benötigt es 5000 Euro, doch dafür sei Sicherheit im Notfall gegeben, wenn die Feuerwehr auf 100 Kubikmeter Löschwasser zurückgreifen kann.

Zugestimmt wurden den Zuschüssen für die Segelfluggruppe und den Musikverein. Letzterer benötigt neue Westen und Krawatten, hier soll ein 50-prozentiger Zuschuss in Höhe von 3500 Euro helfen.

Die Segelflieger sollen für die Anschaffung eines Motorseglers mit Elektromotor mit 7500 Euro bezuschusst werden. Angeschafft werden sollen 20 Turnmatten für die Halle für 1000 Euro. Für die Planung und Untersuchung des Straßenbereichs "Auf der Hub" wurden 8000 Euro eingesetzt. Für die Ortseingangsschilder werde es von der Stadt ein Gesamtkonzept gegeben, so Martin Lauble.

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