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Löffingen Jugendliche sammeln Plastikdeckel für eine Polio-Impfung

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"Deckel gegen Polio" heißt die Sammelaktion, welche die Löffinger Ministranten noch bis zum 26. Mai durchführen. Pia Lubrich ist eine der Organisatorinnen der Aktion. Foto: Silvia Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Löffingen. Schon vor der eigentlichen 72-Stunden-Aktion haben es sich die Löffinger Ministranten zur Aufgabe gemacht, Plastikdeckel zu sammeln und damit das Projekt "500 Deckel gegen Polio" zu unterstützen. Die Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine hoch ansteckende akute Infektionskrankheit mit dem Polio-Virus. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können daran erkranken. Eine Behandlung der Krankheitsursache ist nicht möglich, lediglich die Beschwerden können gelindert werden. Die einzige wirksame Vorsorge ist eine konsequente Impfung. Für diese Impfung kämpfen die Jugendlichen nach dem Motto "Deckel gegen Polio".

In Löffingen haben die 16-jährige Pia Lubrich und die 17-jährige Julia Knöller das Projekt organisiert.

Seit Tagen sammeln sie und die Ministranten Kunststoffdeckel von PET-Flaschen. Am Samstag, 18. Mai, dürfen sie beim Neukauf in der Leergutabteilung die Deckel abschrauben, um sie zu sammeln. Die Ministranten hoffen auf große Unterstützung in der Bevölkerung.

"Unser Ziel ist es, angepasst an die 72-Stunden-Aktion, im Hochschwarzwald mit allen Ministranten 36 000 Deckel zu sammeln", informiert Pia Lubrich. Dies würde für 72 Impfungen reichen, denn jede Impfung erfordert 500 Deckel. Die gesammelten Deckel, die einen Durchmesser von maximal vier Zentimeter haben dürfen, gehen dann an den Verein "Deckel gegen Polio". "Wir hoffen, dass wir viel Unterstützung aus der Bevölkerung bekommen", appellieren die beiden Löffinger Organisatorinnen Pia Lubrich und Julia Knöller. Gesammelt werden nur Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen, Getränkekartons (Milch und Saft) und Quetschgetränken. Die Boxen für diese Deckel stehen in der Stadtkirche Löffingen und in der Unadinger Kirche. Ebenso können die Deckel auch bei Pia Lubrich, Obere Hauptstraße 22, und bei Julia Knöller, Birkenstraße 3, abgegeben werden. Letzter Annahmetermin ist der 26. Mai.

Bereits am 23. Mai startet dann das 72-Stunden-Sozialprojekt. Welche Aufgabe die Löffinger Ministranten bekommen, ist noch ein Geheimnis. Der Aufgabenbrief darf erst am 23. Mai um 17.07 Uhr geöffnet werden. Die Ministranten treffen sich um 16.30 Uhr in der Kaplanei, um dann gemeinsam den Brief zu öffnen. "Wir sind echt gespannt und freuen uns darauf", sagt Pia Lubrich.

Bei dieser Aktion des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) beteiligen sich elf Gruppierungen im Hochschwarzwald.

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