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Löffingen Jubiläum der Seniorenwohnanlage

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Vorstandsvorsitzender Norbert Brugger (links) gehört zu den Pionieren, die die Seniorwohnanlage im Städtle gründeten. Neben ihm zu sehen sind die beiden neuen Aufsichtsräte Andrea Burger und Wolfgang Vogt.Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Mutig und zielstrebig waren die Pioniere Norbert Brugger, Walter Kromer und Artur Klausmann, als sie im Jahr 2000 mit Gleichgesinnten die Genossenschaft für seniorenfreundliches Wohnen gründeten, als Grundlage für den Bau der Seniorenwohnanlage im Städtle.

Löffingen. "Damals wurden wir belächelt, doch wir waren überzeugt, langfristig eine richtige Entscheidung gefällt zu haben", sagt Norbert Brugger, bis heute im Vorstand ehrenamtlich tätig.

Mitglieder kamen aus ganz Deutschland

Heute, 20 Jahre nach der Gründung, gilt die Genossenschaft als Erfolgsmodell. Das Problem war nicht, das Geld zu bekommen. Durch die Eigenheimzulage, einer Verzinsung von acht Prozent für acht Jahre, kamen die Mitglieder aus ganz Deutschland.

Anfangs dachte man daran, 32 seniorengerechte Wohnungen gegenüber dem Altenpflegeheim zu bauen, entschied sich dann aber schlussendlich für lediglich 26 Wohneinheiten. Heute, mit dem Blick auf die Warteliste, hätte man sich gut für die höher angelegte Zahl entscheiden können, bemerken die Vorstände.

Stadt Löffingen und der Krankenhausfonds sind größte Anteilseigner

Als die dreigeschossigen Bauten mit den seniorenfreundlichen, barrierefreien und Behinderten-gerechten Wohnungen, mit Wintergarten oder Gartenterrasse, Aufzug und 24-Stunden-Notrufsystem, fertig waren, gab es erstmal Ernüchterung: Zunächst zogen nur drei Löffinger Damen ein. Doch so blieb es nicht lange, und schon bald waren alle Wohnungen belegt.

Derzeit hat die Genossenschaft 85 Mitglieder. Die Stadt Löffingen und der Krankenhausfonds sind mit 49 Prozent (726 000 Euro) größter Anteilseigner. Dies war nicht immer so.

Als nach acht Jahren die Eigenheimzulagen wegfielen, gab es auch zahlreiche Kündigungen von Mitgliedern, welche ihr Geld in dieser Zeit gewinnbringend angelegt hatten. "Wären hier die Stadt und der Krankenhausfonds nicht eingesprungen, hätte es schlecht ausgesehen", so Brugger. Doch die Stadt setzte ein Zeichen und bekannte sich zur Wohnanlage und deren Motto "Lebensfreude, Lebensqualität und Geborgenheit im Alter".

Der Überschuss des Jahres 2019 beziffert 35 000 Euro

Die Erfolgsgeschichte der Seniorenwohnanlage zeigte sich auch im Jahres-Überschuss 2019 in Höhe von 35 000 Euro.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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