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Löffingen Holzschnitzel statt Hackschnitzel

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Die Energiewende ist auch in Löffingen Thema: Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (rechts) informiert sich auf dem Haslachhof über das Nahwärmeprojekt der Gemeinde.Foto: Büro Schwarzelühr-Sutter Foto: Schwarzwälder Bote

Ihre Sommertour führte Rita Schwarzelühr-Sutter auch nach Löffingen.

Löffingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete tauschte sich auf dem Haslachhof mit Hofbesitzer Wolfram Wiggert, Planer Klaus-Dieter Müller, Bürgermeister Tobias Link sowie Vertretern der Gemeindeverwaltung aus.

Thema: Das Nahwärmeprojekt und dessen Förderung. Laut Pressemitteilung wurde beklagt, dass es keine verlässliche Unterstützung gebe, mit der man die Anlage auf lange Sicht erweitern und optimieren könne.

Laut Stadtkämmerer Artur Klausmann ging das Nahwärmenetz 2008 in Betrieb, erstreckt sich heute auf 15 Kilometer und versorgt 205 Gebäude.

Zum Jahresende wird die Fördergrenze von 30 00 Betriebsstunden erreicht

Von den investierten acht Millionen Euro, seien vier Millionen über Kredite finanziert, bei einer Förderquote von bisher 20 Prozent. Die Verdopplung der Förderquote auf 40 Prozent durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sei eine Verbesserung. Das 2014 ans Nahwärmenetz gegangene Blockheizkraftwerk erreiche zum Jahresende die Fördergrenze von 30 000 Betriebsstunden.

Darüber hinaus sei keine Förderung vorgesehen. Es sei unverständlich, dass die Anlage erst mit 125 000 Euro erneuert werden müsse, um weitere 15 000 Betriebsstunden über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gefördert zu bekommen.

Die Hackschnitzelanlage wird wahrscheinlich bald wieder mit Holzschnitzel betrieben, veranlasst durch den trockenheits-bedingten Einschlag großer Holzmassen. Welche Rolle Biogas im Energiemix der Nahwärmeversorgung spielen wird ist offen. Haslachhofbetreiber Wolfram Wiggert möchte in Wildblumenfelder investieren, auch als Alternative zum Energiemais. Ob es dafür eine Förderung gibt, ist noch unklar.

Wärmenetz ist zur Erschließung möglichst vieler Gebäude wichtig

Um die Energiewende bis 2030 auf eine erneuerbare Basis stellen zu können, so Schwarzelühr-Sutter, sei zur Erschließung möglichst vieler Gebäude nur das Wärmenetz notwendig.

Flexibilität notwendig zum Erreichen des Ziels im Jahr 2030

Flexibel müsse man hinsichtlich der Energie-Erzeugung bleiben. Die Energiewende könne nur gelingen, wenn Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sicherstelle, dass 2030 das Ziel von 65 Prozent erneuerbare Energien erreicht werde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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