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Löffingen Holzpreise verhageln Löffingen die Etateinnahmen

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Löffingen. Der Preiseinbruch auf dem Holzmarkt setzt dem städtischen Haushalt gehörig zu. Anstelle der ursprünglich eingerechneten rund 1,6 Millionen Euro werden die Holzerlöse dieses Jahr 840 000 Euro niedriger ausfallen und damit lediglich 760 000 Euro in die städtische Kasse spülen.

Das zeigt der Nachtragshaushalt, ein Soll-/Ist-Vergleich für den städtischen Etat 2019, den der Gemeinderat jetzt gebilligt hat. Dem Zahlenwerk zufolge, das Stadtkämmerer Artur Klausmann erläuterte, sinkt das Gesamtergebnis – sprich: der Überschuss als Differenz aus Einnahmen und Ausgaben – im Vergleich zu den Planansätzen um rund 403 000 Euro von rund 1,46 Millionen Euro auf rund 1,06 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen reduziert sich um gut 1,07 Millionen Euro von ursprünglich angesetzten 5,12 Millionen Euro auf 4,05 Millionen Euro. Geringer als geplant fällt der Rückgriff auf die liquiden Mittel (früher: Rücklagen) aus. Er beläuft sich jetzt anstelle von 1,2 Millionen Euro auf 809 000 Euro.

Ergebnishaushalt: Im Vergleich zu den Etatansätzen fallen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (plus 250 000 Euro), der Kiesgrubenpacht (plus 30 000 Euro) und der Gewerbesteuerumlage (plus 59 000 Euro) höher aus. Dagegen sinken die Einnahmen aus der Einkommensteuer (minus 155 000 Euro), dem Holzverkauf (minus 840 000 Euro) und aus der 1200-Jahr-Feier (minus 119 000 Euro) und den Sach- und Dienstleistungen (minus 87 600 Euro). Das Open Air im Rahmen der 1200-Jahr-Feierlichkeiten habe wesentlich weniger Erlöse erzielt als kalkuliert worden war, die Besucherzahl sei deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben, erläuterte Klausmann.

Auf der Ausgabenseite fallen die Zahlungen für Gewerbesteuerumlage (plus 48 000 Euro) und für Gebäudeunterhaltung (plus 71 500 Euro) höher aus als angesetzt, für den Unterhalt von Straßen und Feldwegen (minus 111 000 Euro) sowie den Forstbereich (minus 221 000) niedriger.

Investitionshaushalt: Das Investitionsvolumen reduziert sich um gut 1,07 Millionen Euro von ursprünglich angesetzten 5,12 Millionen Euro auf 4,05 Millionen Euro. Grund dafür sind im Wesentlichen reduzierte Volumina bei Straßenbau (minus 587 000 Euro), Feldwegen (minus 225 000 Euro) und Bahnbrücken (minus 478 000 Euro). Der Finanzierungsbedarf aus Investitionen sinkt von rund 2,93 Millionen auf 1,87 Millionen Euro und wird mit 1,27 Millionen Euro (vorgesehen: 1,93 Millionen Euro) aus Überschüssen aus dem Ergebnishaushalt und mit 601 000 Euro aus dem Kassenbestand gedeckt.

Finanzhaushalt: Nachdem der Rückgriff auf die liquiden Mittel sich auf 809 000 Euro beläuft (ursprünglich geplant: 1,2 Millionen Euro) sinkt der Kassenbestand von rund 2,27 Millionen Euro zu Jahresanfang auf rund 1,46 Millionen Euro zum Jahresende.

Gemeinderat: Fraktionsübergreifend signalisierte das Stadtparlament mit Blick auf den städtischen Etat für das kommende Jahr die Haushaltsberatungen sehr kostenbewusst anzugehen.

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