Ab sofort ist der Medienbestand der Stadtbücherei Löffingen auch online verfügbar. Die Leiterin der Stadtbücherei Mechthild Grossmann erläutert das neue System. Auf dem Bildschirm begrüßt den Benutzer der lächelnde "Findus-Fuchs". Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder-Bote

Mechthild Grossmann stellt neues Internetangebot der Löffinger Bücherei vor / 19 091 Medien stehen zur Verfügung

Von Gerold Bächle Löffingen. Anklicken, reservieren und abholen: 19  091 Bücher, Kassetten, CDs oder Filme der Löffinger Stadtbücherei sind nun auch im Internet verfügbar. Gestern wurde der Startschuss für das Online-Reservierungsangebot gegeben.Natürlich kann die Suchmaschine mit dem lustigen Bücherfuchs noch mehr. Der Kunde kann sich auch anzeigen lassen, ob das gewünschte Medium gerade verliehen ist, wann es wieder zum Ausleihen greifbar ist oder ob man Reservierungen vornehmen kann.

Während den Bücherei-Öffnungszeiten wird die Datenbank stündlich aktualisiert. Mit dem Benutzerfreundlichen Service namens "Findus Internet-OPAC" haben die Büchereikunden vielfältige Möglichkeiten, mit der Bücherei von zu Hause aus in Kontakt zu treten und zu recherchieren. Über die Internetseite www.stadtbuecherei-löffingen.de kann man mittels vielfältiger Suchfunktionen virtuell in den Regalen der Bücherei stöbern und sich Titelbilder der einzelnen Werke anzeigen lassen.

Die Leiterin der Bücherei Mechthild Grossmann und ihr Team sehen mit der Online-Recherche unter dem Titel "Suchen und finden mit Findus" den richtigen Schritt in Richtung Zukunft. Schließlich sei der Onlineauftritt einer Bücherei heutzutage Standard. Große Büchereien seien hier schon einen Schritt voraus. So auch die Nachbarstadt Titisee- Neustadt, die seit 2010 den Online-Zugriff auf die Büchereidatenbank anbietet.

Grossmann hofft mit diesen neuen Möglichkeiten auf neue Kunden. Der Bücherfreund könne relaxt zu Hause prüfen, was aktuell und vorhanden ist und erspare sich zusätzliche Wege in die Bibliothek. Bürgermeister Norbert Brugger und der Gemeinderat stehen voll hinter der Neuerung und stellten die notwendigen Mittel zur Verfügung. Für die Erstanschaffung wurden 2500 Euro ausgegeben, die Folgekosten belaufen sich auf 400 Euro jährlich.

Die Vorteile: Der Nutzer kann ein eigenes Lesekonto mit Merkzetteln erstellen und eingetroffene Neuerwerbungen vormerken lassen. Mit "Antolin" erhält man die Ermunterung zum Lesen in sieben verschiedenen Klassen. Unter "Schlagworte" können Medien zu Themen gefunden werden, deren Inhalte sich nicht direkt aus den Titeln ergeben. Die Mailingliste informiert über die monatlichen Neuerwerbungen, hier können die Top 20 der letzten vier Monate abgerufen werden.

Die Öffnungszeiten gehören natürlich auch zum Online-Angebot. Aufschluss über die Beliebtheit von Büchern ist unter der Rubrik "Top 20" zu finden.

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