Vertragsunterzeichnung in Löffingen wird am 18. Juli eine Verkehrslücke schließen
Löffingen. Wie Bürgermeister Norbert Brugger kürzlich bekannt gab, steht die vertragliche Unterzeichnung zur Elektrifizierung der Höllentalbahn am 18. Juli um 11 Uhr bevor. Damit wird die Lücke zwischen Neustadt und Donaueschingen geschlossen.
Die Unterzeichnung soll an der Rampe des Bahnhofs Löffingen durch die Zweckverbände Freiburg und Schwarzwald-Baar-Kreis durch die Landräte Dorothea Störr-Ritter und Karl Heim stattfinden.
Vorteile überwiegen
Die Elektrifizierung der Höllentalbahn würde für den Schwarzwald-Baar-Kreis erhebliche Vorteile bringen, meinte bereits im vergangenen Jahr der Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises, Karl Heim, der sich auch vom Bahnprojekt Stuttgart 21 durch die Anbindung an die Gäubahn Vorteile verspricht. Die Elektrifizierung der Höllentalbahn würde eine durchgehende Verbindung "von Oberzentrum zu Oberzentrum" ermöglichen, das heißt, von Villingen-Schwenningen nach Freiburg, so Heim.
In einem zweiten Schritt könne dann über Rottweil eine bessere Anbindung per Gäubahn nach Stuttgart ermöglicht werden.
Auch Donaueschingens OB Thorsten Frei bekannte sich schon früh zu der "traditionellen Verbindung nach Freiburg". Auch im Regionalverband hatte man schon dafür gestritten, dies betonte Hüfingens Bürgermeister Anton Knapp (SPD).