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Löffingen Bringt der Bollerwagen 100 000 Euro?

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Ein Bollerwagen, der sich in einen Tisch, eine Liege, einen Grill und andere Gerätschaften verwandeln kann, soll unter dem Markennamen "Metamo" in Pfullendorf hergestellt werden.

Löffingen-Unadingen / Pfullendorf. Erfunden und gebaut hat dieses multifunktionale Vehikel der 25-jährige Maschinenbauingenieur Marc Wenzinger aus Unadingen. Mit der Unterstützung seines Cousins Niklas Roth aus Pfullendorf möchte er dieses einzigartigen Fahrzeug in die Serienproduktion bringen. "Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit und mehreren Prototypenphasen ist das jetzt der logische nächste Schritt", meint Wenzinger. Das Duo erhält die Chance, seine Erfindung bei der ProSieben-Show "Das Ding des Jahres" am 12. März, 20.15 Uhr, vorzustellen und sich dem Urteil des Expertenteams sowie der Zuschauer zu stellen. Als Preisgeld winken 100 000 Euro.

Die erste Vision und Wurzel des Metamos war die Vorstellung, einen vielseitig nutzbaren Bollerwagen für Festivals zu schaffen. Wenzinger hatte sich als Maschinenbauingenieur und leidenschaftlicher Tüftler der Sache angenommen und ein Konzept entwickelt, wie sich ein Bollerwagen in einen Tisch umbauen lässt.

Der erste Prototyp wurde aus Holz und Pressspan gefertigt und war alles andere als schön. Die Begeisterung war jedoch immens, und Wenzinger sah sich aufgefordert eine einfachere, praktischere und auch ästhetischere Lösung zu entwickeln.

Die Entwicklung erstreckte sich nach Angaben des Duos letztlich über mehrere Jahre, vom improvisierten Holzkonstrukt zu einem multifunktionalen Allroundbollerwagen im Aluminium-Look. Nach langer Vorbereitung soll der Metamo nun in Serie hergestellt werden. "Unser Antrieb ist es, den Metamo allen technikbegeisterten Freizeitfans zugänglich zu machen und ihn als treuen Freizeitbegleiter zu etablieren", erklärt Marc Wenzinger.

Nachdem sein Cousin Niklas Roth auf das Projekt aufmerksam geworden war, kamen beide auf die Idee, den Metamo allen Festival- und Wanderfans zugänglich zu machen. Für ein Festival verwendeten sie einen Bollerwagen, um ihre Utensilien vom Parkplatz zum Campingplatz hin- und zurückzubringen. Zwischendurch stand er nur sinnlos herum. "Mir kam dann die Idee, eine Tischfunktion zu integrieren", erinnert sich Wenzinger. Angefangen von der Idee über das erste Modell bis hin zum finalen Bau des Prototyps dauerte es zwei Jahre und kostete einige tausend Euro. "Der in mühevoller Arbeit gebaute Ur-Metamo wurde dann auf dem Electric Love Festival 2017 geklaut, konnte aber durch eine Facebook-Suchaktion wiedergefunden werden", erzählen die Tüftler von ihrem damaligen Schreckensmoment.

Ihren Bollerwagen präsentieren sie in der Erfindershow und hoffen, zu gewinnen und das Preisgeld für ihren Gründertraum zu bekommen. Die Produktion der ersten Serie soll mittels einer Startnext-Crowdfunding-Kampagne, auch Schwarmfinanzierung genannt, möglich gemacht werden. Die "Crowd" sorgt dabei für das nötige Kapital, um die Serienproduktion zu finanzieren. Im Gegenzug erhält jeder Unterstützer ein "Dankeschön", beispielsweise in Form eines Bollerwagens. "Das Crowdfunding bietet uns die Möglichkeit, zügig die Marktresonanz abschätzen zu können und ist der schnellste Weg den Metamo in Serie zu bringen", sagt Niklas Roth, der den betriebswirtschaftlichen Teil des Startups verantwortet. Wobei man das potenzielle Preisgeld natürlich in die Serienproduktion stecken würde.

In jeder Ausgabe von "Das Ding des Jahres" stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen der Jury und dem Urteil des Publikums. Das Expertenquartett testet die präsentierten Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit, stellt kritische Fragen und gibt seine persönliche Meinung ab. Welche Erfindung das Duell gewinnt, und welcher Duell-Sieger am Ende ins Live-Finale einzieht und die Chance auf den Gewinn erhält, entscheidet allein das Publikum.

Die Teilnahme an der Erfindershow war für das Duo eine tolle Erfahrung, die aber auch ihren Preis hatte. "Zur Fertigstellung der Nullserien-Metamos für die Show waren einige Nachtschichten und viele helfende Hände nötig", so die beiden Tüftler und Nachwuchsunternehmer. Wie sich die Erfindung tatsächlich gegenüber Jury und Zuschauern behaupte hat, können die Zuschauer nächste Woche in der Sendung miterleben.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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