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Löffingen Aktiv in der Politik und im Sport

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Sie engagierte sich sozialpolitisch und liebte den Sport: Elvira Fischer.Archivfoto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Erst jetzt wurde bekannt, dass Elvira Fischer im gesegneten Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Löffingen. Sie war eine sozialpolitische Kämpferin und setzte sich vor allem für die Natur und die Frauenrechte ein. Geboren in Löffingen, in der Glaserei Egle, wuchs sie mit acht Geschwistern auf. Elvira Fischer musste im Haushalt, in der Landwirtschaft und bei der Erziehung ihrer jüngeren Geschwister mithelfen.

Ihr Weg führte sie nach Freiburg, Mannheim und Stuttgart, wo sie unter anderem in einer politischen Frauenorganisation arbeitete. 1970 kehrte sie mit ihrem Ehemann, den sie 1955 geheiratet hatte, und den drei Töchtern Ute, Vera und Susanne nach Löffingen zurück. Im Dezember bezogen sie auf dem Alenberg ihr Haus. Während ihr Ehemann mit zwei Kollegen in Löffingen ein Geschäft aufbaute, musste Elvira Fischer neben der Erziehung ihrer Kinder auch Geld für den Unterhalt mitverdienen.

Richtig politisch aktiv wurde sie im Jahr 1984, als sie sich der Bürgerinitiative für den Erhalt des Löffinger Krankenhauses anschloss. Um noch besser agieren zu können, ließ sie sich auf die Liste der Kommunalwahlen 1985 aufstellen, kam allerdings erst ein Jahr später als Nachrücker von Paul Bugger in den Gemeinderat.

1989 gründete sie die Liste Grüne/Alternative und schaffte erneut den Sprung in den Gemeinderat, für eine weitere Periode. Elvira Fischer war eine sehr kritisch-engagierte Gemeinderätin. Zur Kommunalwahl 1999 bereicherte sie den Wahlkampf der neu gegründeten Frauenliste. Obwohl sie nicht mehr am Ratstisch saß, wurde sie nicht müde, sich sozialpolitisch einzubringen.

Neben der Politik war Sport ihre Leidenschaft, den sie bis ins hohe Alter ausübte. So konnte man sie noch als über 90-Jährige bei den Frühschwimmern im Waldbad antreffen, ebenso wie zum täglichen Walken. Beim Turnerbund engagierte sie sich viele Jahre als Übungsleiterin und war selbst 70 Jahre aktiv. Hierfür wurde sie vom Verein und vom Schwarzwaldturngau mehrfach ausgezeichnet. Ob Leichtathletik, Schwimmen, Skifahren, Radeln oder Volleyball, Elvira Fischer war in jeder Sportart zuhause. Auch das wöchentliche Cegospiel mit ihren Freunden gehörte zu ihrem Leben.

Die letzten Jahre verbrachte sie bei ihrer jüngsten Tochter Susanne in Verden in Niedersachsen. Dort verstarb sie im Altenheim.

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