Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Löffingen 52 Gruppen bei Fuhrmannstag in Dittishausen

Von
Fuhrmannstag Löffingen-Dittishausen Maskenträgerumzug Bartler-Team Foto: Bartler-Team

Löffingen-Dittishausen - Kult ist der Fuhrmannstag in Dittishausen, der Tausende von Narren auf den Berge Tabor lockt.

Mehr als 1 500 Hästräger in 52 Gruppierungen zogen mit Narren aller Art, mit Hexen und Teufel durch den Ort und bildeten einen langen farbenfrohen Lindwurm. Bei frühlingshaften Temperaturen standen die rund 4­ 000 Zuschauer dicht an dicht um das große über zweistündige Spektakel des Fuhrmannstages hautnah zu erleben.

Traditionelles Treffen

In Dittishausen treffen sich traditionell beim Fuhrmannstag die beiden Narrenvereinigungen, die Schwarzwälder Narrenvereinigung und die Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte. Dittishausen ist Gründungsmitglied der Schwarzwälder Narrenvereinigung, die Löffinger zählen zu den Gründungsmitgliedern der Vereinigung schwäbisch alemannischer Narrenzünfte. Verbunden sind die beiden Orte nicht nur kommunalpolitisch sondern auch "fastnächtlich". So waren die Löffinger Hexen zusammen mit dem Narrenverein Unterbränd die Paten bei der feierlichen Taufe am Fasnet Sunntig 1969 der Geißenzunft.

Der Fuhrmannstag lockt alle: Narrenvereinigungen vom Bodensee, Freiburg bis an den Hochrhein trafen sich in Dittishausen. Nicht nur bekannte Narrenvereine waren hier zu sehen, so etwa der Narrenverein Clown & Römer aus Büsslingen am Oberrhein oder die Hexen aus Bargen. Die Büsslinger imponierten auf ihren Rädern ob groß ob klein, ob zwei – oder Einrad aber auch mit "Achter-Rädern" kamen sie gut zurecht. Die Riederbacher Narren von Gottmadingen, die Ziegel-Buben aus Schwenningen, die Fiechtewald-Hexen-Schiltach, die Bregeme Wieble oder auch die Tannegger-Burghüäter aus Bonndorf gehörten zu den Vereinen, die bisher nicht so oft in Dittishausen waren.

Das Löffinger Ösch ließ es sich nicht nehmen, auf dem Berge Tabor mit dabei zu sein. Aus sicherer Entfernung vom Fenster des Rathauses wurden sie von Bürgermeister Tobias Link begrüßt. Löffingen selbst war mit den Laternenbrüdern auf dem Fässlewagen, den Löffel-Guggis, den Burgkeilern, dem Fanfarenzug und den Löffinger 20-er anwesend.

Der Narrenverein Unadingen, die Gori-Zunft Reiselfingen, der Narrenverein Rötenbach, die Hexen aus Göschweiler vertraten ebenfalls das Ösch.

Schon während des Umzug und danach stellten sich die Dittishauser Fuhrmänner dem Klöpfen ebenso wie die Schanzel-Zunft oder die Wetti-Zunft aus Behla. Auch manch anderer hatte seine Peitsche, Geißel oder Karbatsche mit dabei. Es schien dabei als ob das Klöpfen sich wieder größerer Beliebtheit erfreut.

Fotostrecke
Artikel bewerten
3
loading

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.