Christian Held, Vorsitzender der Lärtschi, mit Bruno Eichin, Toni Simon, einem Lärtschi-Anhänger aus der Pfalz, Roland Stiegeler und Johnny Kiefer (v.l.). Foto: Christoph Schennen

Die Chaibe-Loch-Lärtschi Schönenberg haben von Mittwoch bis Freitag ihr 44-jähriges Bestehen gefeiert. Beim Festakt wurde an die Anfänge des Vereins erinnert.

Beim Festakt mit befreundeten Vereinen blickte Christian Held, Vorsitzender der „Lärtschi“, auf die Anfänge zurück.

 

Bruno Eichin habe am 18. März 1982 die Idee gehabt, eine Guggenmusikgruppe zu gründen, lobte Held das Gründungsmitglied. Die „Lärtschi“ sind für Held eine große Leidenschaft. Seine Rede musste er mehrmals vor Rührung unterbrechen: „Die Lärtschi sind für mich Heimat, Gemeinschaft und Musik, die wir mit Leidenschaft machen“, bekannte Held. Dass er seit 2019 Vorsitzender sei, sei „eine große Ehre und Verantwortung“.

Tags zuvor hatten die Lärtschi ein Bobby Car-Rennen veranstaltet, das Jörg Behringer gewann.

Vereine würdigen Lärtschi

Einige Vereine überreichten dem Jubilar ein Geschenk. Beate Wassmer von der Narrenzunft Gresgen bedankte sich in Reimform bei den Schönenbergern. „An eim Jubiläum sin mir miteme Trabbi zue euch cho, mit dem Gefährt hämmer die ganzi Bühni ignoh. Am nächschde Feschd sin ihr miteme Bagger uff Gresge cho.“

Die Vereine im Dorf spendeten den „Lärtschi“ eine Holzbank, ein Vertreter der Feuerwehr nannte die „Lärtschi“ einen „besonderen Verein“. Ortsvorsteher Ewald Ruch hob das gute Verhältnis der Ortsverwaltung zum Guggenmusikverein hervor.

Die Stolle Wölf schenkten den Lärtschi ein Brett mit einem Bild von der Lärtschi-Larve. Ein Lob für den Vorstand gab es von Roland Stiegeler: „Christian gibt alles für den Verein.“ Er bezeichnete die „Lärtschi“ mit Wertschätzung als „guten Haufen“.

Stefan Keller von den Steisäckli bedankte sich, dass die „Lärtschi“ ihr Vatertagsfest in diesem Jahr um einen Tag verlängert hätten. Das habe es ihnen ermöglicht nach Schönenberg zu kommen. Die Fröhnder Gruppe veranstaltet jedes Jahr ihr eigenes Vatertagsfest.

Nach den Wortbeiträgen unterhielt das „Alpen-Eddi“-Duo die Zuschauer musikalisch. Für Stimmung sorgten auch die „Gässlifetzer Ebringen“ und die „Chaibe-Loch-Lärtschi“, die bei ihrem Konzert im aktuellen und ihren ehemaligen Häs auftraten.

Lärtschi können feiern

Es wurde an den drei Tagen kräftig gefeiert. Aber das kennt man von den „Lärtschi“. „Wenn sie eines können, dann Feste reißen“, sagt Chiara Schmidt, Vorsitzende der Beeriwieber Todtnauberg.