Rathauschef Michael Moser (von links) bedankte sich bei den Beteiligten für die Rettung des Pflegeheims. Unter anderem bei Jonas Kenk und seinem Amtskollegen Matthias Litterst. Foto: Gemeinde

Michael Moser lobte die Zusammenarbeit in Seelbach bei der Rettung des Pflegeheims St. Hildegard.

Bürgermeister Michael Moser dankte im Seelbach Gemeinderat ausdrücklich allen Beteiligten. Markus Himmelsbach (Fraktionsvorsitzender Grüne) schloss sich dem stellvertretend für den gesamten Rat an.

 

Moser lobte die gute Zusammenarbeit und dankte für den Rückhalt sowie für das Engagement, das Verwaltung und Gemeinderat in der Kommune erfahren haben. Das gelte genauso für die Nachbargemeinde Schuttertal. Moser dankte stellvertretend seinem Amtskollegen Matthias Litterst. „Entscheidend war, dass so viele Rückhalt und Unterstützung gezeigt haben.“

Der Seelbacher Rathauschef erinnerte unter anderem an etliche Briefe an die eigene Verwaltung. Ein weiterer Dank galt der Familie Kenk, für „deren Energie und Herzlichkeit“. Moser wünschte dem neuen Betreiber viel Erfolg mit der Zusage, dass es auch hier die entsprechende Unterstützung geben würde. Was alle geleistet haben, fasste Moser so zusammen: „Wir können viel aushalten und vieles bewegen.“

Markus Himmelsbach lobte zuerst die gute Zusammenfassung Mosers. Er betonte, dass zum einen das Seniorenheim in der Gemeinde gerettet ist und es zum anderen „einen nahtlosen Übergang“ für Mitarbeiter und Bewohner geben wird. Daher dankte Himmelsbach auch der Caritas, die das Heim Ende des Jahres in die neuen Hände übergeben wird. Es werde „einen fairen Wechsel zu fairen Konditionen“ geben.

Im Rat beschlossene Veränderungssperre stellte die Weichen

Der neue Betreiber, die Familie Kenk, habe bei der Entscheidung, das Haus zu kaufen und zu sanieren, mehr als nur Engagement bewiesen. Dieser Mut bei diesem Risiko verdiene Anerkennung und volle Unterstützung. Himmelsbach hoffte, dass diese gute Zusammenarbeit ein „Erfolg für alle“ werden würde. Vonseiten der eigenen Fraktion dankte Himmelsbach allen anderen Gemeinderäten in Seelbach und in Schuttertal. Er erinnerte an die gute Vorarbeit im Seelbacher Rathaus, eine Veränderungssperre vorzubereiten und damit den Verkauf und die Auflösung des Heims schwieriger zu gestalten. Himmelsbach erinnerte auch an die Unterstützung durch die Erzdiözese Freiburg, vertreten durch den inzwischen ehemaligen katholischen Dekan Johannes Mette, und das Engagement von Anke Doleschal, der evangelischen Pfarrerin im Schuttertal.

In den Dank schloss der grüne Fraktionschef den ehemaligen Bürgermeister Klaus Muttach mit ein. Der hatte durch seinen engagierten Beitrag im Bürgerhaus, als die Caritas in der Gemeinde die Gründe für die Schließung das erste Mal öffentlich darlegte, nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Er hatte dargelegt, welche finanzielle Unterstützung die Caritas beim Bau des Heims durch die Gemeinden erhielt.