Litterst ist sich sicher, dass die Gemeinde einen genehmigungsfähigen Haushalt auf die Beine bekommt. Foto: Pixabay (Symbolfoto)

Bürgermeister Matthias Litterst hat den Haushaltsentwurf eingebracht. Wie bei den meisten anderen Gemeinden sei ein Ausgleich im Ergebnishaushalt nicht möglich.

Bürgermeister Matthias Litterst hat dem Gemeinderat am Donnerstagabend den ersten Haushaltsplanentwurf fürs kommende Jahr vorgelegt – und dabei deutlich gemacht, dass die Lage nach wie vor angespannt ist. „Es geht wie immer knapp her“, berichtete Litterst dem Gremium einleitend.

 

Wie bei den allermeisten anderen Gemeinden auch sei in Schuttertal ein Ausgleich im Ergebnishaushalt nicht möglich. Dennoch ist sich Litterst sicher, dass man einen genehmigungsfähigen Haushalt auf die Beine bekomme, mit dem man die Gemeinde weiter voranbringen könne. Er erklärte, sich bei der symbolischen Einbringung wie immer relativ kurz halten zu wollen und nur auf die allerwichtigsten Rahmenbedingungen des Plans eingehen zu wollen.

Erste Tranche der Bundesmilliarde soll inzwei Radbrücken gehen

Inhaltlich sei man sich immer einig gewesen, dass man mit kleinen Schritten an den Themen Kanal, Trinkwasserleitungen und Straßenerneuerungen dranbleiben wolle. Man werde dem Gemeinderat die Erneuerung der beiden Radwegbrücken zwischen Dörlinbach und Schuttertal vorschlagen. Dafür wolle man auch die erste kleine Tranche der sogenannten Bundesmilliarde einsetzen. Wie bereits berichtet, erhält Schuttertal insgesamt 2,06 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes. Wie man diese Gelder abseits der Radwegsanierung einsetzen werde, solle im kommenden Jahr entschieden werden.

Ein dicker Brocken werde die Sanierung des Schulhauses in Schweighausen. Hier hofft man allerdings auf Fördermittel. Das Rathaus solle digitaler werden, man werde die Beschaffung eines Dokumentenmanagementsystems vorschlagen.

Auch kleine Maßnahmen addieren sich zur ordentlicher Summe

Den immer wiederkehrenden Hochwassern wolle man mit einem Niederschlags- und Pegelmesssystem begegnen, das eine frühzeitige Warnung der Bevölkerung ermögliche. Zudem wolle man 2026 die Sportplatzsanierung in Schweighausen bezuschussen. Allerdings enthalte der Haushalt auch zahlreiche kleinere Maßnahmen, die sich „ in ihrer Gesamtheit doch zu einer ganz ordentlichen Summe addieren“, so Litterst weiter.

Abschließend wollte der Bürgermeister noch einen Blick auf die Personalsituation lenken. Die Kosten steigen aufgrund der Lohnkostensteigerung ständig an. Doch wolle er auch das motivierte und äußert flexible Rathauspersonal erwähnen, dass elternzeitbedingten Ausfall aufgefangen habe. Das sei nicht selbstverständlich.

In der kommenden Sitzung am 16. Dezember soll der Plan ausführlich diskutiert und beraten werden. Im kommenden Jahr soll der Haushalt dann beschlossen werden.