Die erste Wundertüte der Literaturtage Albstadt 2024 hat Albschreiber Wolfgang Heyer am Freitagabend bei der Eröffnungsgala ausgepackt und von einem echten Horrorszenario am Nachmittag erzählt.
Das hat ja gut angefangen für Albschreiber Wolfgang Heyer, der keine Chronik über die Literaturtage Albstadt 2024 führen will, sondern „Land und Leute kennenlernen“ – was ihm gleich am ersten Tag gelungen ist, wie er bei der Eröffnungsgala gut gelaunt erzählt hat.
„Kaffee zu trinken, ist mir wichtig“, und deshalb hat er in der Ferienwohnung der Stadt in Burgfelden gleich seine Kaffeemaschine aufgestellt, bei der die „Zahl der Exkremente während der Fahrbewegung der Brühkammer zu klein“ war – diese Meldung hat ihm das Ding gesendet.
Schon dreimal hat’s gerummst
Also steckte er seinen Kopf, den er sich an der niedrigen Tür zur Küche schon drei Mal gestoßen habe – „seither habe ich noch weniger Haare!“ – zum Fenster raus und fragte den ersten Burgfeldener, der des Weges kam, ob der eine Idee habe, was das bedeute. Dessen klare Antwort: „Die Maschee isch heee!“
Es gehe doch nichts über das Schwäbische, freute sich der Redakteur aus Bad Waldsee, der – vormals in Vorarlberg tätig – schon mal österreichischer Journalist des Jahres war und als Poetry Slammer am liebsten „die allerschönste Sprache“ verwendet: „Warum nur Hochdeutsch, wenn man auch Schwäbisch schwätza kaa?“ Moderatorin Silke Arning, die ebenso gespannt zuhörte wie das Publikum in der voll besetzten Festhalle, musste er von seiner Philosophie nicht überzeugen.
Vor der Gala habe er übrigens ein Video mit Krimi-Bestseller-Autorin Isa Klink gedreht, verriet Heyer noch und berichtete davon, wie „ihr Mann lauter Horrorschreie losgelassen“ habe. Als Überraschungseffekt. „Isa? Ganz cool!“ sei sie geblieben. Im Internet unter www.literaturtage-albstadt.de/albschreiber packt Heyer bis 27. November noch mehr Wundertüten aus. „Aber noch steht mein Bloq im Block!“