Die Stadt Freiburg und das Theater Freiburg laden zum „Lirum Larum Lesefest“ ein.
„Von der Stadt, für die Stadt, in der Stadt“, so beschreibt Mitorganisator Mario Willersinn vom Kulturamt der Stadt Freiburg das „Lirum Larum Lesefest“. Das Festival, das in diesem Jahr 13 Lesegäste nach Freiburg lockt, ist vor allem für Kinder und Familien in Freiburg gedacht. Die eingeladenen Gäste lesen aus ihren frisch erschienenen Kinderbüchern vor.
Ein spezielles Angebot richtet sich direkt an Freiburger Schulklassen. „Mit diesen exklusiven Angeboten für Schulklassen erreichen wir auch Kinder, die sonst nicht unbedingt mit Literatur in Berührung kommen“, sagt Willersinn. Rund 2000 Schüler werden an den Schulveranstaltungen teilnehmen. Diese finden in diesem Jahr nicht an den Schulen selbst statt, sondern wie alle der mehr als 30 Leseveranstaltungen, ausschließlich an dritten Orten im Freiburger Stadtgebiet statt.
Schulveranstaltungen für Fachpublikum geöffnet
So ist es möglich, dass mehr Familien und Kinder an den einzelnen Veranstaltungen teilnehmen können. Bei den Lesungen für Schüler, die an Vormittagen stattfinden, ist es so zudem möglich, dass Fachpublikum dazukommen kann, sofern es der Platz zulasse. „Andere Kinderbuchautoren können sich so anschauen, was ihre Kolleginnen und Kollegen machen“, erklärt Mario Willersinn. Auch für andere Städte und Kulturveranstaltungen sei das Lesefest interessant.
Den Auftakt des Festivals macht in diesem eine Lesung von Comic-Zeichner Markus Grolik im Haus der Jugend am Sonntag, 5. Oktober. Im Anschluss daran lädt der Autoin einer Comicwerkstatt in der Jugendkunstschule zum Selberzeichnen ein.
„Wir wollen Begegnungen schaffen zwischen den Kindern und den Autoren“, erklärt Willersinn ein wichtiges Ziel des Festivals. Auch wolle man Kinderbuchautoren und Illustratoren fördern und ihnen eine Bühne bieten. Alle Werke der Lesegäste sind Neuerscheinungen und werden vom Organisationsteam ausgesucht. Dabei werden sie von „Lesedachsen“, vier Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren, bei der Auswahl unterstützt. „Kinder wissen am besten, welche Bücher für Kinder geeignet sind“, erklärt Willersinn.
Kinder unterstützen bei der Buchauswahl
Die Lesedachse bekommen regelmäßig Bücher zum lesen und müssen diese anschließend bewerten. Auch haben sie die Möglichkeit selbst Bücher, die im Rahmen des Festivals von den Autoren gelesen werden sollen, vorzuschlagen.
Ein weiteres Merkmal der Freiburger Veranstaltung ist, dass alle Veranstaltungen kostenlos sind. „Das ist uns als Stadt sehr wichtig. Der Zugang zur Literatur soll so einfach wie möglich sein“, unterstreicht Willersinn. Man müsse sich jedoch für die Lesungen vorher anmelden, da an manchen Leseorten die Plätze begrenzt sind. „Zum Finale im Freiburger Theater am 12. Oktober können alle auch ohne Anmeldung kommen“, sagt Willersinn. Insgesamt rechne das Kulturamt mir etwa 4000 Festivalbesuchern. 2000 Schulkinder an den Vormittagen sowie weitere 2000 Familien mit Kindern an den öffentlichen Nachmittagsveranstaltungen.
„Ich freue mich auf alle, die zu uns kommen. Besonders freue ich mich aber auf Franziska Biermann. Sie hat mit ,Herr Fuchs mag Poesie’ das zweite Buch in der Reihen veröffentlicht. Wir sind bereits seit Jahren in Kontakt mit ihr und freuen uns, dass es in diesem Jahr geklappt hat“, sagt Willersinn.
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