Die Lichtertüten des GHV aus dem vergangenen Jahr sollen auch in diesem Corona-Jahr die Hoffnung verbreiten: Althengstett leuchtet! Foto: Tröger

Corona macht gerade vielen Planungen für die Vorweihnachtszeit einen dicken Strich durch die Rechnung.

Althengstett - So muss auch in Althengstett wieder der in vergangenen Jahren viel besuchte und überaus beliebte "Winterzauber am Hirschgarten" aufgrund stark steigender Infektionszahlen ausfallen. Das Event, getragen von der Gemeinde, dem GHV, den örtlichen Einzelhändlern und verschiedenen Gruppen ist ein stimmungsvoller, fröhlicher Treff für Jung und Alt.

Der Markt hätte in diesem Jahr in einem viel kleineren Rahmen als sonst stattfinden sollen – mit weit auseinander stehenden Ständen, so dass eine Art Adventsbummel am Hirschgarten und rund um die Kirche hätte angeboten werden können.

Es sei jedoch mehr als fraglich gewesen, wer überhaupt in der sich zuspitzenden Lage noch mitmachen würde und ob nicht viele Besucher aus Angst vor Ansteckung fernbleiben würden, hatte sich Bürgermeister Clemens Götz im Gespräch mit der Redaktion des Schwarzwälder Boten zur Absage geäußert.

"Althengstett leuchtet" war im letzten Dezember die Lichtertüten-Hoffnungsaktion des GHV zusammen mit dem Familienzentrum Althengstett. Die Hoffnung auf ein Ende der Pandemie und wieder uneingeschränktes privates, öffentliches, gesellschaftliches und geschäftliches Leben gilt es auch am Ende des zweiten Coronajahres aufrecht zu erhalten.

Leuchttüten mit Lichtern

Deshalb ruft der zweite Vorsitzende des GHV Roland Leyhr alle Gewerbetreibenden dazu auf, ihre aus dem letzten Jahr noch vorhandenen Leuchttüten mit Lichtern auszustatten und im Schaufenster, im Büro und in den Geschäftsräumen leuchten zu lassen. Und wenn dazu in den Fenstern von privaten Wohnungen und Häusern noch solche Tüten ihr Licht verbreiten, wird auch in diesem zu Ende gehenden herausfordernden Jahr deutlich: "Althengstett leuchtet trotzdem".