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Lichterspaziergang in Balingen Viele Teilnehmer ohne Maske, aber mit Attest

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Rund um den Marktbrunnen ging der Lichterspaziergang am Montag. Viele Teilnehmer trugen keine Maske. Foto: Engelhardt

Balingen - Der Verlauf des sogenannten Lichterspaziergangs am Montagabend in Balingen, bei dem mehr als 100 Teilnehmer auf insgesamt friedliche Weise ihren Protest gegen die Corona-Maßnahmen insbesondere für Kinder zum Ausdruck gebracht haben, hat viele Fragen aufgeworfen – unter anderem diese: Warum trugen viele der Teilnehmer keine Maske, obwohl die Stadt dies zur Auflage gemacht und das Verwaltungsgericht Sigmaringen diese Vorgabe am Montag bestätigt hatte?

Antworten lieferten am Montag die Polizei und der Balinger Ordnungsamtsleiter Jens Keucher. Das Reutlinger Präsidium teilte mit, dass die Balinger Polizeibeamten, die mit mehreren Streifen das Geschehen verfolgten, Teilnehmer des Lichterspaziergangs, die ohne Masken dabei waren, stichprobenartig kontrolliert habe. Verstöße gegen die Maskenpflicht habe man indes keine feststellen können: Alle Kontrollierten hätten Atteste vorweisen können, wonach sie von der Maskenpflicht befreit seien.

Ermittlungen gegen zwei Mediziner

Ähnlich äußerte sich Jens Keucher am Dienstagabend im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats. Der Ordnuhgsamtsleiter sagte zudem, dass auffallend viele der am Montag vorgezeigten Atteste im Bereich Hechingen ausgestellt worden seien. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Mediziner aus der Zollernstadt, der Verdacht: Sie sollen ohne medizinischen Grund Gefälligkeitsatteste ausgestellt haben.

Lesen Sie auch: Ist Hechingen erste Adresse für Maskenverweigerer?

Gegen solch mutmaßlich falsche Atteste habe man derzeit aber keine Handhabe, hieß es von der Polizei und vom Ordnungsamt. Die gebe es erst, wenn die Mediziner, die sie ausgestellt haben, strafrechtlich überführt und verurteilt seien. Bis dahin gelte: Attest ist Attest.

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