Maren Leins liest aus ihrem selbst geschriebenen Kinderbuch vor. Foto: Steinmetz

Die 14-jährige Maren Leins aus Bierlingen hat ein Kinderbuch geschrieben und mit Farbstiften illustriert. Büchereileiterin Anne Trost hatte die Schülerin eingeladen, daraus in der Gemeindebibliothek vorzulesen.

Neben Kindern, einigen Eltern und Großeltern war auch Bürgermeister Thomas Noé gekommen. Die Besucher hörten eine spannende Geschichte.

 

Die Mawesis sind kleine Waldbewohner mit magischen Kräften. Sie wohnen in Pilzhäusern glücklich und zufrieden, bis ihre Welt in Gefahr gerät. Die Sirene ertönt, ein Fremdling mit großen Füßen und kräftigen Händen nähert sich ihrer Lichtung. Wer das wohl ist? Eine Mensch, das wird schnell klar, sucht nach Pilzen. Alle sollen sich verstecken. Der Mensch zieht die Pilze, in denen die Mawesis wohnen, heraus. Drei von ihnen sind noch in ihren Häuschen, kommen in den Korb und werden fortgetragen.

Krisensitzung statt langweilige Beratungen

Die Bürgermeisterin beruft im Gemeindehaus, wo sonst nur langweilige Beratungen stattfinden, eine Krisensitzung ein. Drei Freunde mit besonderen Begabungen erklären sich bereit, die entführten Dorfbewohner zurückzuholen und machen sich mit ihren Rennmäusen auf eine abenteuerliche Reise. Die Rettung gelingt, und mit einem Rotkehlchen kommen alle, trotz einer holprigen Landung, wohlbehalten zurück. So konnte am Ende Party gefeiert werden.

Ob noch weitere Abenteuer der drei Freunde aus dem Mawesi-Dorf folgen, ließ die Autorin offen. Maren Leins, die in Rottenburg das Gymnasium besucht, hatte, wie sie sagt, Lust darauf, ein Buch zu schreiben. Eine gute Zeichnerin ist sie, wie sie mit ihren Illustrationen bewies, auch. Das Erstlingswerk fand in der Bibliothek viel Beifall.