Müll an Altkleidercontainern wie hier an der Onstmettinger Riedschule ist vielerorts ein Ärgernis. Foto: Stoll

Müllablagerungen an Altkleidercontainern gehören vielerorts zum Stadtbild, wie unsere Leserin Gudrun Stoll moniert. Sie fordert konsequentes Handeln der kommunalen Politiker.

Auch das gehört zum StadtbildAltkleidercontainer, die bis auf den letzten Zentimeter vollgestopft werden. Was nicht reinpasst, bleibt liegen. Wen schert schon Aussortiertes –   irgendein Freiwilliger oder Bediensteter von DRK, Kirche, Bauhof oder Containerdienst  wird die „Drecksarbeit“ gewiss erledigen.

 

Undenkbar wären solche Zustände vor Jahren gewesen. Ein sauberes Umfeld gehörte zum Selbstverständnis von Bürgern, die stolz auf ihren Ort und die Gemeinschaft waren. Aber mit dem Wohlstand sind in unserer übersatten, missgelaunten und zunehmend aggressiver  werdenden Gesellschaft auch Unverstand und Ignoranz gewachsen, wird öffentlicher Raum zur  Müllhalde, was schulterzuckend wahrgenommen wird.

Konsequent handeln

Meßstettens Rathaus-Chef Frank Schroft hat energisch gehandelt und die Wertstoff-Container im Kernort bei Schule und Festhalle entfernen lassen. Konsequentes Handeln würde auch für das Onstmettinger Ortsbild direkt an der Durchgangsstraße bei der Riedschule ein klares Zeichen setzen, dass für gedankenlosen und mutwilligen Mülltourismus null Toleranz gilt.

Gudrun Stoll, Albstadt

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