Das Wirtsehepaar Sonja Hechler und Fabio Eli im Loungeraum der „Mühle“ Foto: Siegfried Feuchter

Das Hotel-Restaurant „Mühle“ in Binzen ist eine renommierte Adresse in der Region.

Das agile Wirtsehepaar Sonja Hechler und Fabio Elia, die die „Mühle“ am 1. Oktober 2019 übernommen haben, zeigen nicht nur bei unserer Weihnachtsaktion „Leser helfen Not leidenden Menschen“ soziales Engagement. Sie bringen sich auch zusammen mit anderen Restaurants aus der Region bei der Benefizgala der Bürgerstiftung Lörrach ein, außerdem stellen sie ihren Foodtruck „Charlie“ bei der Suppentafel in der Freien Straße in Basel kostenlos zur Verfügung.

 

„Man muss Menschen unterstützen, die Hilfe benötigen“, lautet das Credo der beiden Wirtsleute. Neben dem Binzener Restaurant führen die beiden 44-Jährigen die „Krone“ in Alt-Weil ausschließlich als Hotel, nachdem sie die Küchenteams der beiden Häuser in der „Mühle“ vereint haben. „Die Altweiler Krone ist mehr als nur Bed & Breakfast, es ist ein Ort der Begegnung, an dem wir wie auch in der Mühle langjährige Tradition mit moderner Lebensart verbinden“, stellt Sonja Hechler fest.

Keine Personalprobleme

Sie und ihr Mann fühlen sich in der Binzener „Mühle“ mit dem schönen Ambiente rundum wohl und haben sich in den vier Jahren ihres gastronomischen Wirkens mit dem im vergangenen Jahr geänderten Konzept fest etabliert. „Wir sind mit viel Spaß dabei und haben sowohl ein tolles Team als auch tolle Gäste“, freut sich das Wirtsehepaar, das die Herausforderungen in der Gastronomie annimmt und voller Optimismus in die Zukunft blickt. „Wir haben keine Personalprobleme“, sagt Fabio Elia. 30 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende, umfasst das Team.

Hatten die beiden passionierten Gastronomen anfänglich den Schwerpunkt der Speisekarte auf süditalienische Gerichte gelegt, so gab es zwischenzeitlich eine Konzeptänderung. Sonja Hechler und Fabio Elia sind nämlich zu den Ursprüngen zurückgekehrt und präsentieren verstärkt eine regionale-saisonale Küche mit Klassikern, wie sie schon der frühere „Mühle“-Patron Hansjörg Hechler gepflegt hat. Samstags gibt es beispielsweise Markgräfler Suppenfleisch und freitags eine Bouillabaisse. Neben Klassikern aus der Region bereitet das Küchenteam auch Spezialitäten aus der mediterranen Gegend zu. „Qualität, guter Service und Gastfreundschaft werden bei uns großgeschrieben. Wir wollen Erlebnis und kulinarischen Genuss vermitteln“, verdeutlicht das Wirtsehepaar.

„Bislang ein tolles Jahr“

Die veränderte Speisekarte komme bei den Gästen an. Auch vom renommierten Gastroführer Michelin gibt es Lob: „Geboten wird in der Mühle ein zeitgemäßer Mix aus regional-saisonalen und mediterranen Einflüssen, basierend auf guten, frischen Produkten. Einladend ist das ländlich-elegante Ambiente und die schöne Terrasse.“ Die frischen Produkte stammen aus der Region, dem Markgräflerland und Kaiserstuhl, und werden weitgehend bei heimischen Bauern gekauft. Das Wild stammt aus heimischer Jagd. Und die umfangreiche Weinkarte bietet ebenfalls viele Weine aus der Region, außerdem auch zahlreiche internationale Gewächse, überwiegend aus Frankreich und Italien.

„Wir haben bislang ein tolles Jahr gehabt“, stellt Sonja Hechler fest. Die „Mühle“ mit ihrem schmucken Garten bietet im Restaurant 50 Plätze, hinzu kommen 80 Plätze im Pavillon, in dem Veranstaltungen und Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, aber auch Tagungen, Seminare und sonstige Meetings stattfinden.

Und noch bis zum 14. Februar 2024 heißt es im Pavillon „Say Cheese“. Als Partner-Restaurant beteiligt sich die „Mühle“ an dem von Grenzachs Sternekoch Nicolai Wiedmer für mehrere Pop-up-Restaurants entwickelten Konzept mit Käsefondues in unterschiedlichen Variationen. „Die Resonanz ist sehr gut“, sagt Sonja Hechler, allein für den Dezember lägen rund 500 Reservierungen vor.

„Charly gefragt“

Ein weiteres wirtschaftliches Standbein der „Mühle“ neben dem Hotel mit seinen 32 Einzel- und Doppelzimmern ist der Foodtruck „Charlie“, für den Fabio Elia und Sonja Hechler zusätzlich noch eine Firma in der Schweiz gegründet haben, um damit auch im Nachbarland bei Veranstaltungen aktiv sein zu können. Denn die Nachfrage nach „Charlie“ sei groß. Ob bei Firmenanlässen, Festen wie dem Sektfestival der Markgräfler Winzer in Efringen-Kirchen, dem Markgräfler Weinfest in Staufen, dem Fashion & Food Festival in Freiburg oder bei Veranstaltungen in der Schweiz – verstärkt kommt der Foodtruck zum Einsatz. Alles wird laut Fabio Elia frisch zubereitet. Über Mittag seien schon 200 Leute aus dem mit zwei Personen besetzten „Charlie“ mit „healthy streetfood“ bedient worden.

Beschränkt sich in der Regel der Einsatz auf das Dreiländereck und das Markgräflerland, so gab es auch schon einen weit entfernten Einsatz. „Charlie“ war beim dreitägigen Wilhelm-Straßenfest in Wiesbaden, einem der ältesten und beliebtesten Feste Wiesbadens, das an den drei Tagen rund 80 000 Besucher angezogen hat.