Vertreter von Caritas und Diakonischem Werk im Landkreis Lörrach freuten sich, als sie 22 000 Euro als Erlös der Weihnachtsaktion unserer Zeitung entgegennehmen konnten.
Denn mit diesem Geld können die beiden Wohlfahrtsverbände in Not geratenen Menschen unbürokratisch helfen. Deshalb drückte Landrätin Marion Dammann als Schirmherrin bei der Spendenübergabe im Verlagshaus Jaumann ihre Hoffnung aus, dass die Weihnachtsaktion „Leser helfen Not leidenden Menschen“ auch künftig fortgeführt wird. „Dieser Akt der Menschlichkeit muss erhalten werden“, betonte sie.
Verlässliche Partner
„Unsere Weihnachtsaktion hat mit ihren Sozialreportagen gezeigt, dass auch in einer relativ wohlhabenden Region wie dem Landkreis Lörrach nicht wenige Menschen Unterstützung in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen brauchen“, betonte Bernhard Konrad, Kreisredaktionsleiter des Verlagshauses. Bei einer kleinen Feierstunde konnte er neben der Landrätin auch Gudrun Schemel, Geschäftsführerin der Caritas im Landkreis Lörrach, und Volker Hentschel, stellvertretender Geschäftsführer im Diakonischen Werk, sowie Timo Fasching, Marketingleiter des Verlagshauses, willkommen heißen. Konrad würdigte die Caritas und die Diakonie als „sehr verlässliche und kompetente Partner“: Sie wüssten, wo Hilfe notwendig sei und wo Spendengelder sinnvoll eingesetzt werden können.
Insbesondere Gudrun Schemel und Volker Hentschel dankte er für deren Unterstützung bei der Entwicklung der Themen für die Sozialreportagen und der Vermittlung von Kontakten zu betroffenen Menschen. „Durch die Sozialreportagen konnten wir den verschiedenen Notlagen der Menschen ein Gesicht geben“, sagte Konrad, der sich zugleich erfreut zeigte, dass nach wie vor eine Spendenbereitschaft in der Bevölkerung vorhanden sei. Dies wertete der Lörracher Redaktionschef als ein ermutigendes Zeichen des Miteinanders.
Soziale Herausforderung
Marion Dammann hat nach eigenen Worten gerne die Schirmherrschaft für unsere Weihnachtsaktion, mit der viel Gutes bewirkt werde, übernommen. Die Landrätin ging auf die sozialen Herausforderungen im Landkreis mit seinen rund 240 000 Einwohnern ein. Die Themen seien heterogen. So gebe es einen hohen Anteil an Alleinerziehenden, viele Rentner mit kleinem Einkommen sowie bedürftige Menschen, denen es schwer fällt, ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Umso wichtiger sei es, dass es solche Aktionen wie „Leser helfen Not leidenden Menschen“ gebe, um das Bewusstsein für diese sozialen Herausforderungen zu schärfen.
Die Landrätin dankte einerseits dem Verlagshaus Jaumann dafür, mit seiner Weihnachtsaktion einen wichtigen Beitrag zu leisten, andererseits Spendern und Sponsoren für die Unterstützung sowie der Diakonie und der Caritas für deren intensive Begleitung. „Das gibt Zuversicht“, betonte Dammann.
Timo Fasching hob die Teamleistung bei der Aktion hervor und betonte: „Nur gemeinsam können wir etwas auf den Weg bringen und bewirken.“ Die Spendengelder kämen den Menschen zugute, die Hilfe benötigen.
Zeichen der Solidarität
Welche Bedeutung solche Spendenaktionen für die Wohlfahrtsverbände haben, unterstrich Gudrun Schemel. „Mit dieser Aktion wird auch Solidarität in die Gesellschaft hineingetragen“, betonte die Caritas-Geschäftsführerin. Dabei verwies sie darauf, dass es im Landkreis Lörrach auch zahlreiche Menschen gebe, die keinen Anspruch auf Transferleistungen haben und somit auf Spenden angewiesen seien. Leserinnen und Leser haben bei der Aktion Einzelbeträge zwischen fünf und 500 Euro gespendet. „Auch Kleinbeträge bewirken viel“, sagte Schemel.
Ebenso würdigte Volker Hentschel das Engagement unserer Zeitung, mit dieser Weihnachtsaktion einen wichtigen Beitrag zu leisten, um die Not hilfsbedürftiger Bürger zu lindern. Dass sich Menschen mit ihren Schicksalen unserer Zeitung gegenüber geöffnet haben, sah der stellvertretende Diakonie-Geschäftsführer als eine Bestätigung des Vertrauens. Dabei hob er auch die Sensibilität und den hohen Informationswert der Berichterstattung hervor.