Auf dem ehemaligen Hetal-Gelände soll das Feuerwehrhaus entstehen. (Archivfoto) Foto: Sonja Störzer

Die Planungsleistungen für das neue Feuerwehrhaus in Alpirsbach, die kürzlich vergeben wurden, kosten weniger als ursprünglich veranschlagt. Auch die Arbeiten für den Abriss des alten Hetal-Gebäudes sollen noch dieses Jahr vergeben werden.

Stadtbaumeister Rudolf Müller berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Alpirsbach über die Vergabe von Planungsarbeiten für den Neubau des Feuerwehrhauses, das auf dem ehemaligen Hetal-Areal entstehen soll. Die Planungsleistungen umfassen die Planungen für das Gebäude, das Tragwerk, die Sanitär- und Heizungstechnik sowie die Elektroplanung.

 

Aufgrund des Gesamtumfangs musste eine europaweite Ausschreibung erfolgen. Angefragt wurde von 26 Unternehmen. Insgesamt gingen 13 Angebote ein.

Bereits Erfahrung mit dem Bau von Feuerwehrhäusern

Wie Müller weiter ausführte, kamen die günstigsten Angebote von Firmen aus der näheren Umgebung mit Abschlägen zwischen 15 und bis 40 Prozent. Die Überprüfung der Firmen ergab laut Müller, dass diese leistungsfähig und zuverlässig seien und teilweise auch bereits Erfahrung mit dem Bau von Feuerwehrhäusern haben.

Zudem werden die Verträge stufenweise vergeben, das heißt, wenn sich Verzögerungen ergeben, können die Verträge unterbrochen werden ohne dass Schadensersatzforderungen entstehen.

Baubeginn für Frühjahr 2025 geplant

Ergänzend fügte der Stadtbaumeister hinzu, um im Frühjahr 2025 mit dem Bau beginnen zu können, sei es dringend erforderlich, die Planungsaufträge stufenweise zu vergeben.

Die Gesamtkosten für die Planungsleistungen belaufen sich auf 827 293 Euro und liegen somit um 215 000 Euro unter dem Planansatz. Die Mittel für die Planungsleistungen sind im Haushalt 2024 bereits eingestellt.

Zu den Fördermitteln führte Rudolf Müller aus, dass der Förderbescheid der Fachförderung vorliege. Über den Antrag der Fördermittel aus dem Ausgleichstock soll Ende November entschieden werden, schloss er.

3,3 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock

Alpirsbachs Amtsverwalter Norbert Beck ergänzte, dass die Mittel aus dem Ausgleichstock in Höhe von 3,3 Millionen Euro ein erheblicher Faktor für den Bau seien. Er konkretisierte: Über diesen Antrag wird am 25. November entschieden.

Joachim Hermann (ZfA) wollte wissen, was die Verkehrsplanung umfasst und wie es mit dem Abriss des Hetal-Gebäudes aussieht. Müller erklärte, dass die Verkehrsplanung die Parkplätze, die Seitenstraße, den Hof und auch die Linksabbiegespur aus der Bundesstraße umfasse. Was die Abbrucharbeiten angeht, so gehe er davon aus, dass die Ausschreibungsunterlagen in der 42. Kalenderwoche fertig sind und bei der Sitzung am 22. Oktober dem Gremium vorgestellt werden. Ausgehend von einer etwa vierwöchigen Angebotsfrist könne die Vergabe noch in diesem Jahr erfolgen.

Der vorgestellten Vorgehensweise stimmten die Räte einstimmig zu.