In Iris Hanikas Roman nimmt sich eine nicht mehr ganz junge Autorin vor, über New York zu schreiben. Foto: dpa/Alberto Novelli·

In einem starken Feld gewinnt Iris Hanika für ihren Roman „Echos Kammern“ den Leipziger Buchpreis. Doch nicht alle waren mit den Nominierungen einverstanden. Im Vorfeld wurde heftig darüber debattiert, ob der Literaturbetrieb zu weiß sei.

Stuttgart - Es soll ja immer noch Vorstände von Unternehmen geben, in denen mehr Mitglieder den Vornamen Thomas tragen, als es darin Mitglieder weiblichen Geschlechts gibt. Man nennt das den Thomas-Kreislauf: Offenbar rekrutieren Konzerne ihre Vorstände seit Jahrzehnten nach dem gleichen Muster: Die Mitglieder sind weit überwiegend männliche westdeutsche Wissenschaftler Mitte Fünfzig – und besonders viele von ihnen heißen Thomas.

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