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Leichtathletik Zwölf Hundertstel fehlen zum Finale

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Deniz Almas (rechts) – hier im Halbfinale neben dem späteren DM-Zweiten Julian Reus – durfte seinen Auftritt im Berliner Olympiastadion genießen. Foto: Eibner

Es hat nicht ganz gereicht. Um zwölf Hundertstelsekunden hat Sprinter Deniz Almas aus Calw bei der deutschen Meisterschaft der Leichtathleten in Berlin über die 100 Meter das Finale verpasst.

Nein, der junge Sprinter, der inzwischen das Trikot des VfL Wolfsburg trägt, war nicht einfach nur dabei, er war einer, der mit etwas Glück sogar den Endlauf über die 100 Meter, eine der Königsdisziplinen der Leicht erreichen können und dann groß im Fernsehen gewesen wäre.

Insgesamt standen 21 Sprinter auf der Meldeliste für die 100 Meter. Diese verteilten sich auf drei Halbfinals mit jeweils sieben Läufern. Dabei, so die Vorgaben, hatten jeweils die beiden Erstplatzplatzierten ihren Platz im Finale sicher, zudem die weiteren zwei Zeitschnellsten aus den drei Halbfinalläufen.

Deniz Almas, im dritten der drei Seminfinals am Start, war klar, dass er 10,34 oder besser noch 10,33 Sekunden laufen muss, um zu diesen beiden Zeitschnellsten zu gehören. Die Bestzeit des derzeit in Leipzig wohnhaften Sportstudenten von 10,28 Sekunden, gelaufen Ende Juni in Mannheim, müsste er damit erreichen, wenn es klappen sollte mit dem Finaleinzug.

Am Ende reichte es nicht. Hinter dem deutschen Top-Sprinter Julian Reus vom LAC Erfurt, der den Semifinallauf mit 10,27 Sekunden sicher zu seinen Gunsten entscheiden konnte und Joshua Hartmann vom ASV Köln, für den 10,38 Sekunden gestoppt wurden, kam Deniz Almas als Dritter mit 10,46 Sekunden ins Ziel. Am Ende bedeuteten die 10,46 Sekunden Gesamtplatz zehn.

Seinen bislang größten sportlichen Erfolg feierte der junge Sprinter aus Calw kürzlich bei der U23-Europameisterschaft im schwedischen Gävle mit dem Gewinn der Goldmedaille mit der deutschen 4 x 100 Meter Staffel.

Auch wenn es nicht für den ganz großen Auftritt, sprich für das Finale der besten acht deutschen Sprinter nicht gereicht hat, Deniz Almas darf zufrieden sein mit seiner Leistung. Vor allem die große Kulisse und die Stimmung im Berliner Olympiastadion dürfte er so schnell wohl nicht vergessen.

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