Im Halbfinale von Bergen (Bild) lief noch alles rund für Rosina Schneider. Foto: Eibner/Stefan Mayer

Auf dem Weg zum Sieg über 100 Meter Hürden bei der U23-Europameisterschaft schlägt bei Rosina Schneider vom TV Sulz das Schicksal zu.

Rosina Schneider aus Empfingen-Wiesenstetten, die für den TV Sulz startet, hat bei der U23-EM im norwegischen Bergen ein Drama erlebt.

 

Während sie im Vorlauf am Donnerstag über 100 Meter Hürden mit 13,39 Sekunden Platz 2 in ihrem Rennen erreichte und im Halbfinale am Freitagnachmittag mit 13,23 Sekunden – und damit ebenfalls auf Platz 2 – alles im Griff hatte, nahm das Unglück im abendlichen Finale seinen Lauf.

Rosina Schneider, die sich im Vorfeld viel vorgenommen hatte, erwischte nach dem Start um 19.15 Uhr einen guten Start und zündete nach 50 Metern den Turbo, griff die führende Polin Alicja Sielska an. Gerade als sie aufgeschlossen hatte und Kopf an Kopf auf ihrer Bahn 6 mit der auf Bahn 3 laufenden Favoritin um die Führung kämpfte, begann das Drama.

Schnelles Rennen

Bei den Deutschen Meisterschaftender U23 in Ulm holte sie sich jüngst in einem Herzschlagfinale den Titel, diesmal deutete sich ein ähnliches Finish in dem sehr schnellen Rennen an.

Das Drama

Doch Schneider blieb an der Oberkante der vorletzten Hürde hängen, geriet ins Straucheln. Statt auf das Podest zu laufen, wurde sie bis zu Platz 8 (13,71) durchgereicht. Im Ziel wurde sie von Teamkollegin Amira Never (Platz 5/13,22) getröstet.