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Leichtathletik Top-Läufer beim Dornstetter Adventslauf

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Etliche Top-Läufer waren beim "lauf der Asse" des Dornstetter Adventslaufs dabei. Foto: Müller

Zwar war der Wettergott am Sonntag offenbar kein Dornstetter­ –­ doch weder der Wind noch der Dauerregen schien die Läufer und Zuschauer beim Adventslauf zu stören.

Wieder einmal hatte es Organisator Jörg Müller geschafft, neben allen Dornstetter Topläufern, ein äußerst stark besetztes Teilnehmerfeld mit zahlreichen Athleten des süddeutschen Raums an den Start zu bringen. Die gesamte Trainingsgruppe des LAV Tübingen war mit Trainerin Isabell Baumann war dabei, genau wie die schnellen Jungs vom SSV Ulm mit ihrem derzeit stärksten Mann, Aimen Haboubi, dazu der VfL Sindelfingen mit seinen beiden Riesentalenten Paul Specht und Velten Schneider. Und auch ein alter Bekannter in Dornstetten, Marco Utz, ging mit seinem Running Team Ortenau wieder an den Start.

Dornstetter trumpfen auf

Doch die Show sollte wieder einmal den einheimischen Läufern gehören. Bereits die erste Runde, die als Sprintrunde gewertet wird, sicherte sich Fabian Müller im Trikot der LG farbtex Nordschwarzwald knapp vor seinem Teamkollegen Hendrik Engel. Die Spitzengruppe mit allen Favoriten hatte aber Tuchfühlung und übernahm das Zepter mit dem Einbiegen auf die zweite der insgesamt sechs Runden.

Schlagkräftige Konkurrenz

Die Tübinger Robert Baumann und Lorenz Baum, die bereits im Vorjahr mit Platz zwei und drei knapp den Sieg verpasst hatten, dazu die beiden Sindelfinger Specht und Schneider, der Ulmer Haboubi und die beiden Lokalmatadoren Timo Benitz und Marco Kern rissen bereits eine kleine Lücke zum Rest des Feldes. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass sich einer dieser Sieben den Sieg schnappen würde.

Duo an der Spitze

Robert Baumann, Sohn von Olympiasieger Dieter Baumann, war dann der Aktivposten. Der junge Mann aus Tübingen sorgte von vorne weg für das Tempo, dahinter wurde die Gruppe merklich kleiner. Eingangs der letzten Runde wurde es richtig spannend, denn vorne war ein Duo übrig geblieben – Robert Baumann und Timo Benitz.

Ewald Walker am Mikrofon spekulierte schon, wird es Baumann, der 3000-Meter-Hindernisläufer, oder verlässt sich Benitz wie immer auf seinen gefürchteten Schlussspurt? Am Ende war es Benitz, der am letzten kleinen Anstieg den Fehdehandschuh hinwarf. Baumann hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen, Benitz stürmte als Sieger nach 19.09 Minuten ins Ziel. Baumann musste dann sogar nochmal aufpassen, denn der Vorjahresvierte Paul Specht kam nochmal stark auf. Mit 19.14 Minuten rettete Baumann dann aber doch zehn Sekunden auf Specht ins Ziel, der sich Platz drei vor seinem Teamkollegen Velten Schneider sicherte. Mit Lorenz Baum, Marco Kern und Aimen Haboubi blieben drei weitere Läufer unter der 20-Minuten-Marke, was zeigt, wie stark das Männerfeld in Dornstetten besetzt war.

Burkard dominiert

Weniger spannend, dafür genau so hochklassig, war das Frauenergebnis. Elena Burkard hatte bereits vor dem Lauf deutlich gemacht, dass nach dem Trainingslager der letzten Tage die Müdigkeit in den Beinen steckte. Dennoch blieben die Uhren für die Cross-EM-Neunte bei 20.44 Minuten stehen, nur wenige Sekunden über ihrem Fabelrekord aus dem Vorjahr. Dahinter hieß es warten auf zur zweiten Frau im Ziel. Platz zwei erlief sich nach 24.07 Minuten Kristin Sander vom Running Team Ortenau. Platz drei ging an Sylvia Schmieder von der LAG Obere Murg.

Mit dem erlesenen Feld an Topläufern und dem tollen Rundkurs durch die Dornstetter Altstadt hat sich der Lauf seit 1996 zu einer echten Größe im Laufkalender entwickelt. Das belegen auch die Zahlen: 200 Starter im Hauptlauf und Lauf der Asse, 340 Teilnehmer insgesamt und nochmal rund 130 Schüler bei den Schülerstaffeln. Größte Gruppe waren neben der LG farbtex Nordschwarzwald die Laktatvernichter, die sich fast schon traditionell den farbtex-Cup der Hobbymannschaften schnappten.

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