Die Leichtathleten aus dem Zollernalbkreis zeigen sich beim Meeting im Sindelfinger Glaspalast schon in guter Frühform.
Mit dem traditionellen internationalen Hallenmeeting im Sindelfinger Glaspalast ist am Samstag die neue Hallensaison eröffnet worden. Zahlreiche Athletinnen und Athleten nutzten die Veranstaltung als ersten Formtest. Auch Sportler aus dem Zollernalbkreis waren erfolgreich vertreten.
Tim Lange und Sina Stoll starten erstmals bei der U20
Für den TB Tailfingen gingen Tim Lange und Sina Stoll erstmals in der Altersklasse U20 an den Start. Lange eröffnete den Wettkampftag im Hochsprung und übersprang 1,75 Meter – nur fünf Zentimeter unter seiner Hallenbestleistung aus dem Vorjahr. Am Abend folgte sein Start über die neue Hürdenhöhe der U20. Dort meisterte er den Auftakt souverän und verbesserte sich deutlich auf starke 8,65 Sekunden.
Sina Stoll zeigte ebenfalls einen gelungenen Einstieg in die Hallensaison. Mit übersprungenen 1,77 Metern im Hochsprung sicherte sie sich den Sieg und stellte gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung auf.
Helena Mayima geht die 400 Meter mutig an
Der TV Weilstetten war mit vier Athletinnen und Athleten vertreten. Helena Mayima, noch dem U18-Jahrgang angehörend, trat über 400 Meter der weiblichen U20 an. Sie ging das Rennen mutig an, steigerte sich in der zweiten Runde und gewann ihren Zeitlauf in 1:05,31 Minuten. In der Gesamtwertung belegte sie damit Rang sechs.
Für Colin Hoch war es der erste Wettkampf über die höheren Hürden der männlichen U18. Nach einem nicht optimalen Start fand er gut ins Rennen und lief im zweiten Zeitlauf mit 8,87 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Dies bedeutete in der Gesamtwertung einen starken dritten Platz.
Jule Trickel zeigt sich im Kugelstoßen schon in guter Form
Siebenkämpferin Jule Trickel begann ihren Wettkampf in der U20 mit dem Kugelstoßen. Mit einer konstanten Serie von Stößen über elf Meter erzielte sie mit 11,22 Metern ihre Tagesbestweite, nur knapp unter ihrer Freiluftbestleistung. Damit belegte sie Rang drei hinter zwei Spezialistinnen. Am Abend startete sie zusätzlich über 60 Meter Hürden, gewann ihren Zeitlauf in 8,95 Sekunden und setzte sich auch in der Gesamtwertung durch.
Nach nur einer hochsprungspezifischen Trainingseinheit trat Camilo Arroyo Vogt im Hochsprung an. Die fehlende Routine im Anlauf machte sich zunächst bemerkbar, doch dann scheiterte er nur knapp an einer neuen Besthöhe von 1,81 Metern.