Auf ein gelungenes Wochenende kann die 20-Jährige von der LG Steinlach-Zollern zurückblicken. Die Deutsche Hallenmeisterin im Siebenkampf der U23 zeigte auch bei der DM der Aktiven ihre Klasse.
In Dortmund kürten die besten Leichtathleten Deutschlands ihre Meister unter dem Hallendach. Mit von der Partie war auch Sandrina Sprengel von der LG Steinlach-Zollern, die über 60 Meter Hürden und im Weitsprung an den Start ging und sich am Ende über zweieinhalb neue Persönliche Bestleistungen und eine Bronzemedaille freuen durfte.
Sprengel ist begeistert von der Atmosphäre
„Der Wettkampf hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es war eine richtig tolle Stimmung in der Halle in Dortmund. Das Publikum hat uns super angefeuert. Es war echt ein cooler Wettkampf. Ich bin sehr happy mit dem Wochenende“, zeigt sich die 20-Jährige von der Atmosphäre bei den deutschen Titelkämpfen begeistert.
Für das Hürdenfinale fehlen nur drei Hundertstel Sekunden
Bereits am Samstag starteten die U20-Europameisterin im Siebenkampf, die sich vor zwei Wochen in Frankfurt den Titel im Hallenfünfkampf der U23 geholt hatte, über 60 Meter Hürden. Um drei Hundertstel verpasste Sprengel nach den Vorläufen als Neunte den Einzug in den Finallauf. Doch mit 8,38 Sekunden erreichte sie eine neue Persönliche Bestleistung über diese Strecke. „Ich freue mich sehr über diese Zeit“, sagt die Grosselfingerin, „Es ist nicht schlimm, dass es nicht für das Finale gereicht hat; das wäre natürlich noch das I-Tüpfelchen gewesen.“
Starke Konkurrenz wartet im Weitsprung
Dafür klappte es tags darauf im Weitsprung umso besser. Dort warteten mit Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) und Mikaelle Assani (SCL Heel Baden-Baden) zwei wahrhaft starke Gegnerinnen auf die 20-Jährige. „Ich hatte einen etwas holprigen Start. Der erste Versuch war ungültig; der zweite hat irgendwie nicht gepasst und ich bin durch gelaufen“, erzählt Sprengel. Dafür lief im dritten Versuch dann alles perfekt: Mit 6,45 Metern verbesserte die Grosselfingerin ihre Persönliche Bestleistung von 6,42 Metern, die sie erst Frankfurt aufgestellt hatte.
Gleich zwei Mal eine neue Persönliche Bestleistung
„Ab da war dann der Wettkampf gut für mich“, sagt Sprengel. Und wie: In einem weiteren Versuch steigerte sie ihre Bestmarke nochmals auf 6,47 Meter, die ihr in der Endabrechnung Rang drei hinter Malaika Mihambo, die auf 6,79 Meter kam und Mikaelle Assani, die mit 6,57 Metern den Silberrang belegte. „Ich bin mehr als überglücklich mit meinem dritten Platz bei den Aktiven unter den Spezialistinnen. Das bedeutet mir wirklich sehr viel“, zeigte sich die Grosselfingerin mit ihren gezeigten Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften zufrieden.