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Leichtathletik Luca Pflästerer unterstreicht Dominanz

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Sprunggewaltig in die Sandgrube: Mit über einem Meter Vorsprung vor der Konkurrenz sicherte sich Luca Pflästerer den Landestitel im Dreisprung der Männer. Foto: Görlitz

Für die Leichtathleten ist die Hallensaison in vollem Gange. Mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven und U 20 in Mannheim vergangenes Wochenende stand ein erster Höhepunkt an.

Für das Glanzlicht aus Sicht der Athleten des Landkreises sorgte dabei einmal mehr ein Springer vom TSV Freudenstadt. Seit Jahren bildet Helmut Mast in seiner Trainingsgruppe hervorragende Springer aus, und mit Luca Pflästerer hat Mast nun erneut einen Dreispringer, der sich am Samstag mit über einem Meter Vorsprung den Landestitel im Dreisprung der Männer sichern konnte.

Fünf gültige Sprünge hatte Pflästerer in die Sandgrube gebracht, neben der Siegesweite von 14,77 Metern lieferte der neue Landesmeister drei weitere Sprünge ab, die zum Sieg gereicht hätten, was die Dominanz des Freudenstädters deutlich macht.

Ebenfalls im Dreisprung startete Sophie Stolle bei der U 20. Nachdem sie in der Vorwoche eine neue Bestleistung mit 11,16 Metern gesprungen war, konnte sich die noch in der U 18 startberechtigte Stolle erneut steigern und verpasste am Ende mit ihren starken 11,34 Meter und Rang vier die Medaillenränge nur um neun Zentimeter. Nebenbei etabliert sich Stolle mit ihrer Weite vom Wochenende still und heimlich in der Spitze des Nachwuchsspringerinnen in Baden-Württemberg.

Noch nicht ganz wie erhofft läuft es hingegen bei Alexandra Roser. Die TSV-Sprinterin tut sich zur Zeit schwer, ihr wahres Leistungspotenzial abzurufen. Immer wieder schleichen sich Fehler in ihre Läufe ein, die über 60 Meter nicht zu kompensieren sind. Am Wochenende stoppten die Uhren für Roser bei 8,20 Sekunden, was Platz sechs im ersten Vorlauf und damit das frühe Ende bedeutete.

Lindenmayer holt Bronze

Eine völlig unerwartete Medaille steuerte auch die LG farbtex Nordschwarzwald bei, denn mit Moritz Lindenmayer hatte man nur einen Starter über die 1500m im Rennen. Lindenmayer, eigentlich deutlich stärker über die 800m, hatte aber sowohl für die 1500m als auch für die 800m gemeldet.

Und nachdem die 1500m, anders als in den Vorjahren von dem 1500m-Spezialisten gemieden wurde, entschied sich Lindenmayer kurzfristig, sein Glück über die metrische Meile zu versuchen. Am Ende sprang dabei sogar die Bronzemedaille heraus. Über seine Paradestrecke, die 800m, fehlten dann aber die Körner. Zwar lief Lindenmayer mit 2.00,34 min eine ordentliche Zeit, aber bei dem starken 800m-Feld reichte es am Ende nur zu Platz 16 für den Doppelstarter.

Auch über 3000m schickte die LG farbtex Nordschwarzwald einen starken Mann ins Rennen. Marc Corin Steinsberger war es dann auch, der den 15 Hallenrunden seinen Stempel aufdrückte. Von Beginn an sorgte Steinsberger fürs Tempo. Allerdings fehlte ihm dann hintenraus etwas die Kraft nach der kräftezehrenden Tempoarbeit. Mit einer beachtlichen Zeit von 8.34,18 min lief Steinsberger am Ende auf Rang vier. Zum Silberrang fehlten ihm nicht einmal zwei Sekunden.

Nächster Höhepunkt sind die Süddeutschen Hallenmeisterschaften am 8./9. Februar im Sindelfinger Glaspalast. Mit den gezeigten Leistungen sicher eine Reise wert für die Athleten aus dem Kreis.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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