Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Leichtathletik Jump&Fly: Starke Weiten, klasse Sprünge

Von
Stefanie Daubner wurde ihrer Favoritenrolle im Stabhochsprung mit deutscher Jahresbestleistung vollauf gerecht. Foto: Kara

Dass Leichtathletik auch in Corona-Zeiten funktioniert, wollte die LG Steinlach-Zollern am Samstag mit dem 10. Jump&Fly im Hechinger Weiherstadion unter Beweis stellen – und eins vorweg: Es hat funktioniert.

Die Sportler lechzen momentan förmlich nach Gelegenheiten, sich untereinander zu messen und auf die Jagd nach Bestweiten und Rekorden zu gehen. Das war am Samstag im Weiherstadion nicht von der Hand zu weisen. Zwar ging die Veranstaltung ohne Zuschauer über die Bühne, aber die Leichtathleten sorgten nach etwas zögerlichem Beginn selbst für Stimmung und feuerten sich gegenseitig mit Applaus an.

"Selbst ohne Zuschauer hat alles gepasst. Wir sind ausgesprochen zufrieden und haben von den Athleten ein sehr großes Lob erhalten", sagt Dieter Schneider, Vorsitzender der LG Steinlach-Zollern und OK-Boss des Einladungsmeetings, der mit seinem Team keinen Aufwand scheute. Die LG ließ die Leichtathletik-Fans per Livestream im Internet am Schüssler-Weitsprung-Cup, dem Sparkassen-Stabhochsprung-Cup und dem Diskus-Cup der Stadt Hechingen ging teilhaben.

Im von Mehrkämpferinnen geprägten Weitsprung der Frauen setzte sich mit der Deutschen Hallenvizemeisterin 2020 Janina Lange vom MTV Lübeck durch. Mit 6,01 Metern setzte sie sich vor der 17-Jährigen Laura Raquel Müller (Unterländer LG) durch, die bei ihrem letzten Versuch mit 5,96 Metern eine klasse neue persönliche Bestleistung sprang. Rang drei ging mit 5,84 Metern an Marie Jung (SSV Ulm), dahinter platzierte sich die 17-jährige Lokalmatadorin Sandrina Sprengel mit 5,75 Metern und einer konstanten Serie auf dem vierten Platz.

Bei den Männern gelang Gianni Seeger vom TSV Gomaringen im finalen Versuch der entscheidende Satz. Er landete bei 7,55 Metern und setzte sich damit an die Spitze des Feldes und auf Rang zwei der deutschen Jahresbestenliste. Zwar hatte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Stuttgarter Max Kottman geliefert, bei dem beide vor der letzten Runde bei 7,29 Meter n standen. Mit ordentlichem Respektabstand auf die beiden Spezialisten folgten die Mehrkämpfer Niklas Kretschmer (LG Steinlach-Zollern/6,41) Joshua Kommer (TV Weilstetten/6,31).

Aus dem Diskusring gingen die Top-Gesetzten auch als Sieger. Der DM-Zweite und WM-Teilnehmer 2019, David Wrobel (SC Magdeburg), gewann mit 62,01 Metern und feierte damit bereits seinen fünften Erfolg bei einem Jump& Fly-Event. Zweiter wurde sein Klubkollege Henrik Janssen mit 59,07 Metern. Bei den Frauen war Julia Ritter (TV Wattenscheid) mit 56,45 Metern. Am nächsten kam ihr mit 51,70 Metern Leia Braunagel aus Baden-Baden.

Richtig krachen lassen haben es die Stabhochspringer. In Abwesenheit von Vorjahressieger und Meeting-Rekordhalter Ernest Obiema (Philippinen/5,63 Meter) – er steckte in Italien fest – ließ Oleg Zernikel vom ASV Landau nach makellosen Versuchen über 5,20 und 5,40 Meter die Latte auf 5,60 Meter legen. Zweimal scheiterte er an der für ihn neuen persönlichen Bestmarke, ehe er die im dritten Anlauf knackte. Platz zwei ging an Vincent Hobbie (Karlsruhe) mit 5,30 Metern. Bei den Frauen war der Stabhochsprung eine klare Angelegenheit für die Ulmer Favoritin Stefanie Daubener. Als sie die Latte bei 4,10 Metern überquerte, stand sie bereits als Siegerin fest, schaffte anschließend noch 4,25 und 4,36 Meter deutlich, ehe sie dreimal an der neuen Meetingrekord-Marke von 4,45 Metern scheiterte. 4,36 aber bedeuten immerhin deutsche Jahresbestleistung.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.