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Leichtathletik Im Eiltempo zur Burgruine Zavelstein

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Schneller als die Konkurrenten: Daniel Kirchenbauer. Foto: Verein

Einen anderen Ablauf als gewohnt hatte der Cool-Beach-Trail-Lauf in Bad Teinach-Zavestein. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen mussten die Sportler im Fünf-Minuten-Takt einzeln laufen. Tamara Schütz und Daniel Kirchenbauer legten die 1,8 Kilometer lange Strecke am schnellsten zurück.

Die Läufer mussten ohne den gewohnten "Mann-gegen-Mann-Effekt" auskommen und sie wussten auch nicht, was die Konkurrenten für eine Leistung erbracht haben. Zudem musste Organisator Michael Nothacker vom SV Oberkollbach auf das traditionelle Abkühlen im Freibad und auch aufgrund der Abstandsregeln auf die Zielankunft auf dem Bergfried der Burgruine Zavelstein verzichten.

Trotz der vielen Einschränkungen kamen insgesamt 28 Teilnehmer an den Freibadparkplatz nach Bad Teinach, wo sich der Start der 1,8 Kilometer langen Strecke befand. Diese verlief auf Trailpfaden zuerst hoch zur Adolfhöhe und dann auf dem Teinacher Premiumwanderweg hinauf Richtung Burgruine Zavelstein. Das Ziel im Burghof lag damit 170 Meter höher als der Start. Erstaunt war Organisator Nothacker darüber, dass nahezu gleichviele Frauen wie Männer am Start waren.

Die erste Starterin des hochkarätigen Starterfeldes war mit Claudia Waidelich die Ausdauerspezialistin der Skizunft Calmbach, die zuvor schon dreimal den Wanderpokal mit nach Hause nehmen konnte. Mit einer Zeit von 13:03 Minuten legte sie gleich eine starke Richtzeit für die anderen vor. Am Ende reichte dies für Platz drei.

Als Lokalmatadorin, zweifache CBT-Siegerin und Pokalverteidigerin war Esther Johnen-Ahsbahs vom SC Neubulach angereist. Mit 11:31 Minuten konnte sie ihre Zeit vom Vorjahr auf ähnlicher Strecke nochmals verbessern und wartete anschließend im Ziel gespannt, ob es abermals für den Sieg reichen könnte.

Kein eindeutiger Favorit auszumachen

Als Topfavoritin war Tamara Schütz vom VfL Ostelsheim zum ersten Mal bei einem Cool-Beach-Trail-Lauf am Start. Wenige Monate nach der Geburt ihres Kindes konnte sie ihre starke Laufform unter Beweis stellen, und mit 10:58 Minuten den Berglauf für sich entscheiden. Günter Krehl, Laufchef des VfL Ostelsheim und selbst CBT-Teilnehmer, überreichte Schütz den Wanderpokal einen Tag später.

Bei den Männern waren eine Vielzahl von Top-Läufern am Start. So war kein eindeutiger Favorit auszumachen. Seinen ersten Sieg bei einem Cool-Beach-Trail-Lauf konnte dann Daniel Kirchenbauer vom VfB Pfinzweiler erlaufen. Kirchenbauer wechselte im Januar diesen Jahres vom SV Oberkollbach zu seinem Heimatverein und konnte somit den Wanderpokal aus dem Laufkreis Calw in den Enzkreis mitnehmen.

50 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte

Mit seiner Zeit von 9:15 Minuten war der ehemalige Sieger des Calwer-Berglauf-Cups satte 50 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Daniel Pfrommer (MiAuU), der eine Reihe von nahezu gleichschnellen Bergläufern anführte. Pfrommer konnte sich mit 10:04 Minuten knapp vor Domenik Behnke (SV Oberkollbach, 10:07 Minuten), Tim Weber (SV Oberkollbach, 10:10 Minuten), Armin Gotsch (VfL Ostelsheim, 10:14 Minuten) und Christoph Beier (VfL Ostelsheim, 10:15 Minuten) durchsetzen.

Der junge, erst neunjährige Kalle Ahsbahs vom SC Neubulach sorgte mit Platz 13 bei den Männern und einer Zeit von 15:00 Minuten ebenso für Furore wie die zwölfjährige Sara Vejsada (Streckenkönigin), die zusammen mit ihrer Mutter Nadine sensationell auf Platz 4 bei den Frauen lief.

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