Ein Höhepunkt der Finals in Dresden war die DM in der Leichtathletik. Dabei vertrat ein Quartett die Farben des Schwarzwald-Baar-Kreises. Alle waren Läufer.
Adrian Engstler (TV Villingen) entschied über 800 Meter das erste Halbfinale in 1:50,26 Minuten für sich. Im Finale schnupperte der Villinger am Treppchen. Doch beim Sieg von Alexander Stepanov (Sindelfingen, 1:48,69) stand am Ende der fünfte Rang (1:50,09).
Auch Alexander Kessler (Donaueschingen, LG Region Karlsruhe) war über die beiden Stadionrunden im Einsatz. Kessler verpasste in seinem Vorlauf als Fünfter (1:52,96) aber den Sprung ins Finale.
Bruder Christoph Kessler qualifizierte sich dagegen über 1500 Meter als Vorlaufsfünfter (3:49,10) für den Endlauf. Der frühere WM- und EM-Teilnehmer aus Donaueschingen konnte im Finale aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.
„Überflieger“ Robert Farken, der deutsche Rekordhalter aus Leipzig will bei der WM in Tokio ins Finale, gewann nach einem von der Taktik geprägten Rennen in 3:46,96 Minuten. Christoph Kessler kam nach 3:50,36 Minuten auf den neunten Platz. "Damit bin ich schon zufrieden, ich war ja auf 18 gemeldet. Es war ein guter Vorlauf, im Finale waren die Beine etwas schwer. Ich trainiere noch so viermal in der Woche. Es ist ganz cool, die ganzen Leute wiederzusehen. Die Stimmung in der Stadt war echt gut", meinte Kessler.
Tim Rodinger (FSV Schwenningen) startete über 400 Meter Hürden. 53:07 Sekunden reichten in seinem Halbfinale für Rang zwölf. Das Finale gewann Owe Fischer-Breiholz (Königsteiner LV) in starken 48:41 Sekunden.