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Leichtathletik 51. Schwarzwald Marathon: 2700 Athleten auf den Strecken

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Insgesamt gingen am Wochenende 2.700 Athleten auf die Strecken. Foto: Roger Müller

Es war der Tag der Hüfinger beim 51. Schwarzwald Marathon. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern kamen die Zweitplatzierten aus der direkten Nachbarschaft.

Verspäteter Startschuss

Die Schülerläufe konnten am Samstag erst mit 20 Minuten Verspätung beginnen – Grund dafür waren geparkte Autos auf der Strecke. Die Jugendlichen und Kinder legten sich jedoch dermaßen ins Zeug, dass die Verspätung eingeholt wurde und der 10-Kilometer-Lauf pünktlich startete.

Feuerwehr im Zieleinlauf

Bei den Schülerläufen folgte ein weiteres unvorhergesehenes Ereignis. Die Feuerwehr musste ausrücken und kreuzte dabei die Zielkurve der Schüler. Doch diese waren glücklicherweise nicht im Zielsprint, sondern bogen auf die zweite Schleife ihres Laufes ab.

Oktoberfest in Bräunlingen

Sprecher Peter Jenniches und DJ Wilhelm Brugger versahen ihren Dienst am Sonntag beim Zieleinlauf in Lederhose und Trachtenhemd. "Es war aufgrund der Stimmung und des tollen Wetters tatsächlich ein Marathonfest in Bräunlingen. Selten zuvor sah man beim Schwarzwald Marathon Wochenende Besucher in kurzen Hosen und Flip Flops."

Statement für das Tierheim

Auch ein Vertreter des Tierheims Donaueschingen nahm am Halbmarathon teil. Stilecht schleppte er einen nicht gerade kleinen Plüsch-Hund auf seinen Schultern über die 21 Kilometer-Schleife.

Der strahlende Sieger hieß am Sonntagmittag Nils Schallner (Freiburg). Nach 2:33,36 Stunden hatte er die Ziellinie überquert. Doch Peter Fane aus Hüfingen benötigte nur elf Sekunden mehr. Und auch bei den Damen, bei denen Svenja Mann (LT Rennwerk Karlsruhe ) nach 3:09,06 Stunden jubelte, holte sich mit Sandra Schmid nach 3:10,13 Stunden eine Hüfingerin den zweiten Platz.

Fane, der erst vor vier Wochen in Berlin beim Marathon am Start war, sah den Bräunlinger Marathon zunächst als Trainingslauf an. "Ich rechnete mir nichts aus. Auch nicht, als ich in Führung lag", sagte der 38-Jährige. "Ich wollte locker bleiben und lief mein Tempo. Selbst als mich der Zweitplatzierte bei Kilometer 40 überholte, lief ich mein Tempo weiter und freute mich riesig über den zweiten Platz bei meinem ersten Start in Bräunlingen überhaupt."

Ambitionierter ging die Hüfingerin Schmid bei ihrem Heimrennen an den Start. "Es war mein dritter Marathon in Bräunlingen. Auf der Halbdistanz war ich schon einige Male am Start", so die 36-Jährige. Sie lief lange auf Platz vier und konnte zwei ihrer Mitstreiterinnen überholen. "Ich bin überglücklich mit dem zweiten Platz".

Sieger Nils Schallner

Der letztjährige Zweitplatzierte und diesjährige Sieger Nils Schallner lief von Anfang an vorne mit. Peter Fane hatte zwischenzeitlich einen Vorsprung von 200 Metern, "doch diesen konnte ich auflaufen. Kurz vor dem Ziel habe ich sogar noch das Tempo forciert", so Schallner. Die Siegerin bei den Frauen, Svenja Mann, ist bisher nur Straßenmarathons gelaufen. "Jetzt wollte ich doch mal einen Naturmarathon laufen", so die 40-Jährige. "Ich fand die Strecke total klasse. Die Landschaft und die Stimmung waren super. Und dann auch zu noch gewinnen – einfach perfekt."

Der Halbmarathon ging in souveräner Manier in 1:11,58 Stunden an den Lauffenburger Omar Tareq. Der 25-Jährige gab von Beginn an Gas. "Ich kannte zwar das Höhenprofil nur vom Internet, doch ich wusste, dass es nach den ersten zehn schwereren Kilometern angenehmer werden würde", so der Sieger nach seinem ersten Start in Bräunlingen. Mehr zu kämpfen hatte Christin Wintersig (Reichenau). Sie kam nach den 21 Kilometern völlig erschöpft im Ziel an. "Ich hatte zwar einen Start-Ziel-Sieg, doch irgendwann machten meine Beine nicht mehr so mit und ich musste ganz schön kämpfen. Vielleicht war ich auch beim Anstieg in Hubertshofen etwas zu schnell, dort schloss ich mich einer Männergruppe an", sagte sie.

2.700 Athleten auf den Strecken

Insgesamt gingen am Wochenende 2.700 Athleten auf die Strecken. "Ein super Ergebnis", freute sich der Chef des Organisationskomitees, Frank Kliche. "Die erste Resonanz ist sehr gut, das Wetter war sensationell. Es war ein Oktoberfest in unserem kleinen Zähringerstädtchen." Sage und schreibe 36 Teams waren in diesem Jahr beim Staffel-Marathon dabei. Auch die Jugend scheint das Laufen wieder für sich entdeckt zu haben. Hier verbuchten die Organisatoren ein Drittel mehr Starter als im Vorjahr.

Der Staffel-Sieg ging übrigens an den TV Villingen (2:47,30 Stunden) mit Tim Aßmann, Lukas Erle, Elias Sturm und Jan Heinzelmann. Die zweite Mannschaft des TVV mit Lukas Stiepermann, Tim Heinzelmann, Fabian Hölzle und Manuel Gundelsweiler schnappte sich Rang drei (3:08,30 Stunden).

Schnellster über 10 Kilometer war Hardy Flum (LG Hohenfels/37,02 Minuten). Bei den Frauen siegte Stefanie Reichle (LG Baar/42,37 Minuten).

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