Bei der in einem Wald bei Freudenstadt im Nordschwarzwald gefundenen Leiche handelt es sich um eine Frau. Foto: Müller

Im Fall der Leiche, die am Samstag bei Kniebis gefunden wurde, geben Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt weitere Details bekannt. So handelt es sich um eine Frau. Ihre Identität ist aber noch ungeklärt.

Freudenstadt-Kniebis - Ein Pilzsammler fand den Leichnam der Frau am Samstag gegen 13 Uhr in einem Waldstück an der B 28, etwa 800 Meter nach Kniebis in Richtung Freudenstadt, auf Höhe einer Parkbucht. Die Hintergründe der Tat sowie die Klärung der Identität der toten Frau sind Gegenstand der aktuell laufenden Ermittlungen der 30-köpfigen Sonderkommission "Pfad", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Frau war etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß und mindestens 20 Jahre alt. Sie hatte braunes mittellanges Haar. Nun brauche die Polizei Hilfe bei der Identifizierung der Frau, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim. Zeugen oder Hinweisgeber, die insbesondere Angaben zur Frau machen können oder entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben, wie es in der Pressemitteilung heißt, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter Telefon 07231/186 44 44 in Verbindung zu setzen. Zusätzlich veröffentlichte die Polizei eine Karte mit dem Fundort der Leiche.

Keine Angaben darüber, wie lange die Frau in dem Waldstück lag

Ergebnisse der Obduktion könne er nicht bekanntgeben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Dabei könnte es sich um Täterwissen handeln, also Informationen, die nur der Täter haben kann und die ihn womöglich überführen könnten. Gleiches gelte für die Information darüber, wie lange die Frau bereits in dem Waldstück lag. Von einem Gewaltverbrechen sei auszugehen, hieß es bereits in früheren Pressemitteilungen zu dem Fund. Derweil waren am Dienstag noch einmal die Bereitschaftspolizei und das Landeskriminalamt am Fundort. Die Bereitschaftspolizei habe das Gebiet nach weiteren Beweisen abgesucht.

Ob die Polizisten etwas gefunden haben, könne er nicht sagen, so der Sprecher. Das Landeskriminalamt habe den Fundort mit Spezialgerät ausgemessen. Aus der Bevölkerung seien bereits mehrere Hinweise eingetroffen. Einige betrafen Autos, darunter auch das schwarze, das in der Nähe der Parkbucht gesehen worden war (wir berichteten).

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