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Lehrermangel Niemand will im Schwarzwald unterrichten

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In Rottweil, Tuttlingen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis sind in ganz Baden-Württemberg noch am wenigsten Bewerbungen für die Grundschulstellen eingegangen. (Symbolfoto) Foto: dpa-Zentralbild

Region - In Rottweil, Tuttlingen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis werden wohl im kommenden Schuljahr am meisten Grundschullehrer fehlen. In diesen Kreisen sind in ganz Baden-Württemberg noch am wenigsten Bewerbungen für die Grundschulstellen eingegangen. "Dort zeichnet sich der größte Mangel ab", prognostiziert Florian Gleibs, Pressesprecher vom baden-württembergischen Kultusministerium, auf Anfrage von schwarzwaelder-bote.de.

Woher das kommt? "Das liegt an den ländlichen Bereichen", vermutet Gleibs. Städte wie etwa Freiburg hätten keine Probleme, Stellen zu besetzen. Bereits ergriffene Maßnahmen gegen den Mangel - etwa, dass Gymnasiallehrer auch in Grundschulen eingesetzt werden - würden zwar von einigen Interessierten angenommen. Allerdings meint Gleibs: "Viele Bewerber sind zu unflexibel." Das gelte vor allem in Bezug auf den Einsatzort.

Auf einer Karte des Ministeriums zu Einstellungsmöglichkeiten im Nachrückverfahren heben sich Rottweil, Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar-Kreis deutlich ab: Dort gibt es jeweils noch zwischen 51 und 100 "Einstellungsmöglichkeiten an Grundschulen".

In der Erklärung zu der Karte heißt es: "Die Einstellungschancen sind regional sehr unterschiedlich. Hier werden die Regionen angezeigt, in denen gute Aussichten auf eine Beschäftigung im kommenden Schuljahr bestehen."

Zuvor war bekannt geworden, dass zum neuen Schuljahr in Baden-Württemberg etwa 5500 Stellen zu besetzen sind. Zu Anfang des vergangenen Schuljahres waren 672 Stellen offen, vor allem an Grund- und Sonderschulen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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