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Lehrermangel AGs müssen im neuen Schuljahr ausfallen

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Brenzlig wird die Situation im Laufe des Schuljahres, wenn zu dem generellen Lehrermangel noch Krankheitsausfälle dazukommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Region - Im Südwesten fehlen an nahezu allen Schulen Lehrer. Das geht aus aktuellen Zahlen der Schulämter hervor. Doch wie sieht es in den einzelnen Landkreisen aus und was bedeutet der Mangel für die Schüler?

Trotz einiger Neueinstellungen sieht es auch in der Region schlecht aus, was die Abdeckung des Unterrichts angeht.

Im Zollernalbkreis und im Kreis Sigmaringen konnten zusammen 33 Stellen an Schulen (darunter Grundschulen und sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren) nicht besetzt werden, teilt Gernot Schultheiß vom Schulamt in Albstadt mit. Neueinstellungen habe es 88 an öffentlichen Schulen und sechs weitere an Privatschulen gegeben. Es waren also 127 Stellen vakant, davon wurden rund 26 Prozent nicht besetzt.

Weniger AGs und Förderangebote

Im Kreis Rottweil sowie im Schwarzwald-Baar-Kreis sind die Zahlen der vakanten Stellen bislang nicht bekannt, teilt die Leitende Schulamtsdirektorin Sabine Rösner mit. "Es laufen aktuell noch Einstellungsgespräche und es gibt täglich Veränderungen." Fest stehe lediglich, dass Stellen unbesetzt bleiben. "Wer Interesse an einer Stelle hat, darf sich gerne noch bewerben." Im Kreis Rottweil wurden für das neue Schuljahr 33 neue Lehrkräfte angestellt, im Schwarzwald-Baar-Kreis sind es 63. 

Die Zuweisung der Lehrer erfolgte in den Landkreisen lediglich mit Blick auf den Pflichtunterricht. Angebote wie Arbeitsgemeinschaften (AGs) oder Hausaufgabenbetreuung müssen also zurückgefahren werden. 

Wenn Krankheitsfälle dazukommen wird es brenzlig

Brenzlig wird die Situation im Laufe des Schuljahres, wenn zu dem generellen Lehrermangel noch Krankheitsausfälle dazukommen: Dann müssen einzelne Klassen zusammengelegt werden. Und das, wobei an vereinzelten Standorten bereits zum ersten Schultag Klassen über der Normalgröße eingerichtet werden. Diese Auskunft gibt das Schulamt in Albstadt.

Laut Schultheiß stehen in diesem Schuljahr zwar ausreichend Haushaltsmittel bereit, um Aushilfs-Lehrkräfte einzustellen und so den Unterrichtsausfall "qualifiziert zu reduzieren". Es fehle jedoch an ausgebildeten Lehrern, die sich auf diese Stellen bewerben könnten. Er prognostiziert: Es wird im neuen Schuljahr zu mehr Unterrichtsausfall kommen. 

Gut sieht es im Kreis Freudenstadt aus: Das zuständige Schulamt teilte mit, dass es zu Beginn des Schuljahres keine vakanten Stellen gibt.

Von dem Schulamt des Landkreises Calw blieb eine Anfrage zum Thema bislang unbeantwortet.

Die Zahlen entsprechen dem aktuellen Stand von Dienstag,10. September.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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