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Lebensmittelversorgung Norma will in Waldmössingen bauen

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So könnte der neue Markt aussehen. Foto: Artek Baumangement

Seitdem der letzte Lebensmitteldiscounter in Waldmössingen geschlossen hat und sich im Nachbarort Seedorf ein Netto-Markt angesiedelt hat, hoffen die Waldmössinger ebenfalls auf Einkaufsmöglichkeiten im Ort. Dafür bestehen jetzt gute Aussichten.

Schramberg-Waldmössingen - Nachdem vor Jahren der Ortschaftsrat noch einen Standort im interkommunalen Gewerbegebiet als geeignet gesehen hatte, ist in der neunten punktuellen Veränderung des Flächennutzungsplans dafür ein Bereich im direkten Umfeld der Baugebiete Holderstauden-Seele und Im Esel vorgesehen. Dieser liegt zudem direkt an der Landesstraße unmittelbar am Ortsbeginn aus Richtung Winzeln. Dies ermöglicht auch eine Erschließung über den dort geplanten Kreisverkehr. Am Montag berät der Ortschaftsrat Waldmössingen in seiner öffentlichen Sitzung ab 19 Uhr in der Kastellhalle.

Ansiedlung "wünschenswert und sinnvoll"

Aus Sicht der Stadtentwicklung sei die Ansiedlung eines Lebensmittelfilialbetriebs in Waldmössingen wünschenswert und sinnvoll, geht aus der Vorlage an den Ortschaftsrat hervor, der am heutigen Montag tagt. Von daher werde das Vorhaben von der Stadtverwaltung auch begrüßt und unterstützt: "Die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs ist lediglich über die Einkaufsmöglichkeiten in den benachbarten Gemeinden gesichert", wird argumentiert.

Nachdem es in den früheren Jahren immer wieder Anfragen von Investoren gegeben hatte, die letztendlich nicht zu einer Umsetzung führten, ist das jetzige Projekt bereits einen Schritt weiter. Die jetzige Fläche sei seitens der Stadtverwaltung nach einer Anfrage im vergangenen Jahr als möglicher Standort genannt worden.

So hat die Stiftung Norma Lebensmittelfilialbetrieb mit Sitz in Eutingen im Gäu ein Planungsbüro beauftragt, einen Entwurf zu fertigen. Seitens der Stadt und des Investors, so geht aus der Vorlage weiter hervor, habe es bereits mehrere Abstimmungsgespräche zur Planung und zum weiteren Vorgehen gegeben.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan

Um das für eine Realisierung erforderliche Baurecht zu schaffen soll ein "Vorhabenbezogener Bebauungsplan" erstellt werden. Um zeitnah das notwendige Baurecht zu erlangen, soll es einen Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Schramberg und dem Vorhabenträger geben, bei dem Planungsbüro und notwendige Gutachten von diesem beauftragt und zusammen mit den Erschließungskosten ganz oder teilweise auch bezahlt werden. Die Planungshoheit selbst bleibe allerdings bei der Stadt Schramberg. Diesem Verfahren, so die Verwaltung, habe der Investor bereits zugestimmt, demnächst solle ein solcher Vertrag abgeschlossen werden.

Die für den Bebauungsplan erforderlichen Gutachten seien bereits teilweise abgearbeitet, heißt es in der Ortschaftsratsvorlage, die am Donnerstag, 3. Dezember, im Umwelt- und Technikausschuss sowie eine Woche später im Gemeinderat nochmals aufgerufen wird.

Der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans soll dann in einer der kommenden Sitzungen erfolgen. Innerhalb des Verfahrens sei auch die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange vorgesehen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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