Außerhalb des Zuges mitfahren? Keine gute Idee. Foto: dpa

Die Bundespolizei warnt nach einem Vorfall auf der Rheintalstrecke vor lebensgefährlichen Mutproben auf Zügen, die zuletzt zunahmen.

Beim Trend „Trainsurfing“ setzen sich junge Menschen auf eine Waggonkupplung und fahren auf diese Weise mit dem Zug mit. Ein Unterfangen, das immer wieder zu schweren und sogar tödlichen Unfällen führe, so Polizeisprecher Friedrich Blaschke.

 

Frau sieht „Trainsurfer“ in Bad Krozingen

Aktuell war einer Frau am Montagabend im Bahnhof Bad Krozingen ein junger „Trainsurfer“ aufgefallen. Er konnte dort unerkannt entkommen, setzte sich möglicherweise jedoch erneut auf die Zugkupplung und fuhr bis Efringen-Kirchen auf dem Zug mit. Dort stellte der Lokführer ebenfalls einen flüchtenden Jugendlichen auf einer Zugkupplung fest.

Eltern und Lehrer sollen sensibilisieren

Die Polizei ruft auch Eltern und Lehrer auf, Kinder und Jugendliche über die Gefahren dieser Fahrten aufzuklären, die offenbar einen Social-Media-Trend darstellen und Medienberichten zufolge allein in der Schweiz seit dem Jahreswechsel bereits drei Tote gefordert haben.