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LBBW Wieder tief in den roten Zahlen

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Stuttgart - Die größte deutsche Landesbank LBBW ist wieder in die roten Zahlen gerutscht und rechnet für das Gesamtjahr 2009 mit einem deutlichen Verlust. Nach den ersten neun Monaten steht unter dem Strich ein Minus von 620 Millionen Euro in den Büchern, wie das Geldhaus am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im ersten Halbjahr hatte die Bank noch einen Gewinn von 236 Millionen Euro verbucht. Für das Schlussquartal rechnet die LBBW wegen der Restrukturierung und einer höheren Risikovorsorge aufgrund der Wirtschaftskrise mit weiteren Belastungen.

"Die LBBW hat einen tiefgreifenden Umbau der Bank begonnen", teilte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter mit. Dies ist erstens wegen der Anforderungen der EU unumgänglich. Es ist aber vor allem notwendig und sinnvoll, um unser Geschäft auf die Zukunft einzustellen."

Sorgen bereitet der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) weiter die wegen der Wirtschaftskrise notwendige drastische Erhöhung der Kreditrisikovorsorge. Damit wappnet sich die LBBW gegen das erhöhte Risiko möglicher Kreditausfälle. Diesen Wert steigerte das Institut zum 30. September auf 1,2 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 14 Millionen Euro).

Die LBBW gehört zu den Landesbanken, die sich massiv verspekuliert hatten. Im vergangenen Jahr fuhr das Institut einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro ein. Die Bank hatte deshalb von ihren Eignern - Land, Sparkassen und Stadt Stuttgart - Milliardenhilfen bekommen. Die EU- Kommission macht die Genehmigung der Unterstützung jedoch von Auflagen abhängig über die noch im Dezember endgültig entschieden werden soll. Dazu gehört, dass die Bank auf ihr Kerngeschäft zurückgestutzt wird.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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